Archiv der Kategorie: Tagung

Medientagung – Wiesbaden Naurod

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Impulsvortrag und Workshop „Medieneinsatz (neu) denken. Chancen und Herausforderungen für den Unterricht und Ausbildung im Zeitalter von Digital Citizenship“ – Joachim Eisenträger & Jörn von Specht,

Die angehenden Lehrkräfte und die von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen sollen eine kompetente Teilhabe an der Mediengesellschaft erlangen und dabei insbesondere die Chancen aber auch die Risiken der Medien kennenlernen.

Der Beitrag bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, anknüpfend an den aktuellen Tendenzen des Mediennutzungsverhaltens die zentralen Inhalte der AV Medienerziehung anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus dem Unterricht sowie der Arbeit in den Fachmodulen der hessischen Studienseminare kennenzulernen. Dabei ging es nicht um die isolierte Vermittlung von medienpraktischen Werkzeugen, sondern um an Inhalten orientierte aktive Medienarbeit.

Die Ideen und Inhalte des Vortages lassen sich hier genauer betrachten… Klick! Digital_Citizenship

Am Ende des Vortrages wurden verschieden Möglichkeiten aktiver Medienarbeit im Rahmen eines Workshops diskutiert und erprobt. Das Handout hierzu findet sich hier. Ein Dankeschön an David Henkel.

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Impulsvortrag am Donnerstag – Ontologie und Technik – Ontologische Sichtweise auf die Medienbildung – Prof. Dr. Trocholepczy, Goethe-Universität Frankfurt

Prof. Dr. Trocholepczy startete seinen kurzweiligen Vortrag mit folgenden Thesen:

  • In welchem epochenspezifischen Grundschema erschließt sich für uns die Wirklichkeit insgesamt?
  • Ontologie, traditionell als Ordnung des Seinsaufgefasst, wird entsprechend als Zeitdiagnostik verstanden.
  • Digitalmedialität ist kein Lehr- und Lern Sujet unter vielen anderen, sondern ist das vorangigste Bildungsthema überhaupt.

Trocholepczy_2018.pngBig Data ist ein Thema unseres generellen Weltzuganges und unserer Konzeption vom Menschen als homo digitalis. Wir leben im Netzhabitat. Was können wir aus der technischen Hinsicht auf die Wirklichkeit lernen? Dass die Technik in ihrer modernsten Aufgipfelung, Digitalität, unsere Gegenwart und absehbare Zukunft bestimmt und bestimmen wird, kann wohl niemand bestreiten. Aber noch denken wir nicht über die zunehmend technische Strukturiertheit unserer Wirklichkeit nach. Werden Daten, als Ressource par exellence, einen „göttlichen Status“ erlangen, oder haben sie diesen bereits? Zeichnen sie sich doch dadurch aus, das sie einen zeit- und ortsübergreifenden Zugriff ermöglichen und zudem folgende vier bizarre Eigenschaften aufweisen:

  • Sie sind replikabel!
  • Sie sind skalierbar!
  • Sie sind detektierbar!
  • Sie sind persistent!

Im Schluss waren sich alle Teilnehmer einig. Es geht in zeitgemäßen Lern-Settings immer darum, die Realität in den Unetrrichtsraum zu holen. Insofern gehören digitale Medien ab sofort zwingend auf den Tisch der Lernenden…

Präsentation und Workshop  – „Bilder die lügen“ – Fakenews auf der Spur – Nina Thoß, Freiburg

Kinder und Jugendliche werden im Internet z.B. durch Video- und Bildposts mit so genannten Fakenews konfrontiert. Unbedacht werden diese geliked oder weitergeteilt. Wie kann Unterricht dazu beitragen, ein Bewusstsein für Fakenews aufzubauen und wie lassen sich Informations- und Urteilskompetenz bei Schülerinnen und Schülern stärken? Es ging um Bots, die im Hintergrund Webaktivitäten bestimmter Nutzergruppen pimpen. Mehr dazu erfährt man in diesem Erklärviedo.

Nina Thoß zeigte in ihrem Vortrag und Workshop hierzu Hintergründe, Beispiele und schülerorientierte Methoden auf. Zum Einsatz kam ein webbasiertes Arbeitsblatt mit verschiedenen Aufgaben zum Thema Fakenews & Co.

Der Donnerstag-Nachmiitag bot die Möglichkeit der Teilnahme an Workshops…

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Workshop A  – Was ist fotografisches Sehen? –  Laura J. Padgett, Frankfurt

„Der Fotografische Prozess – Sensibilisierung der Beobachtung und ein bewusstes Sehen-lernen“, lautete der Titel des Workshops von  Laura J. Padgett. Es ging zunächst um die Vertiefung des Fotografischen Sehens: Position, Raum, Schärfentiefe, Komposition / Ausschnitt / Bedeutung des fotografischen Standpunktes (inhaltlich und formal) und des Perspektivwechsels / um das Abstraktionsvermögen zu sensibilisieren und zu schärfen.

Padgett_Naurod_2018So konnten die Teilnehmenden redaktionelle Fähigkeiten entwickeln. Wie beurteilt man eine Fotografie, wie redigiert man aus einer großen Auswahl von Aufnahmen das „richtige“ Bild? Die Kraft des Narrativen und der Sequenz: Was passiert, wenn man zwei oder mehrere Fotografien nebeneinander anschaut? Wie stellt man unterschiedliche Aufnahme sinnvoll zusammen? … waren weiterhin die zentralen Fragen, die im Workshop diskutiert wurden.

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Workshop B  – Virtual Reality im Bildungskontext Tobias Albers-Heinemann, Bad Kreuznach

VR_Naurod_2018Virtual Reality und 360 Grad Medien bieten eine Vielzahl neuer Möglichkeiten im Bildungskontext. Tobias Albers-Heinemann ging in seinem  Workshop auf die Grundlagen von Virtual Reality und 360 Grad Medien ein, thematisierte die Erstellung von eignen Inhalten und zeigte Möglichkeiten des didaktischen Einsatzes auf.

Vortrag am Freitag Jugendmedienschutz – Die neuen Prüfstellen für Schund- und SchmutzmedienMichael Grunewald, Mainz

In unserem von Medien durchdrungenen Alltag ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen ein besonders schwieriges Anliegen. Bereits in der Weimarer Republik wurde die erste staatliche Stelle geschaffen, die Kinder und Jugendliche vor „Schund- und Schmutzschriften“ schützen sollte. Seitdem hat sich die Medienlandschaft wesentlich verändert. Radio, Fernsehen und mit dem Einzug digitaler Technologien auch das Internet stellt die bundesdeutsche Gesellschaft vor Herausforderungen, denen sie nicht gewachsen scheint. Ein Blick auf die gegenwärtigen staatlichen Bemühungen, die entgrenzte Medienlandschaft mit Regularien zu „entschärfen“, ist hilfreich, um die Zukunft des Jugendmedienschutzes einordnen zu können.

Die Vortragsfolien stellen wir an dieser Stelle zeitnach ein…. dauert aber 🙂

Tanja Eickmeier 2018Vortrag am Freitag Europäisches Fotozentrum Viernheim und die Galeria Paedagogica Heppenheim – Tanja Eickmeier

Das Europäische Fotozentrum und die Galeria Paedagogica wollen mit ihren Ausstellungen zur bildkulturellen Auseinandersetzung und zur Lesbarkeit fotografischer Bilder beitragen. Sie sind Plattformen unterschiedlicher Seh-, Sicht- und Deutungsweisen gegenwärtiger Fotografie. Die angestrebte Kommunikation zwischen Bildern und Betrachtern, Betrachtern und Fotografen, Betrachtern und Betrachtern soll Meinungen, Übereinstimmungen und Differenzen deutlich werden lassen. Der bildliche Diskurs dient der Reflexion von Wahrnehmungsweisen, des bildlichen Urteils und der kulturell-bildlichen Orientierung. Tanja Eickmeier stellte das Projekt (Räumlichkeiten, Mitwirkende, Sponsoren, Einrichtung, Ausstattung, uvm.) gut bebildert und äußerst interessant vor. Hier ihre Präsentation zum Vortrag…

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Integrative Medienerziehung

IMG_7001.JPG-1Mit Prof. Dr. Frederking startete der Mittwoch der Medientagung der AV Medienerziehung im Bonifatiushaus in Fulda.

Ausgehend vom klassischen Medienbegriff (wenn man dies so allgemein bezeichnen kann), hier wurden verschiedenste Sichtweisen thematisiert und Erklärungsversuche unternommen, ob nun technisch unterstützt oder nicht, führte Prof. Frederking in den Versuch Medien unter dem von ihm geprägten Begriff der Symmedialität zu erklären.

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Untermauert wurden die Aussagen durch Statistiken (Pisa &Co.), welche zeigten, welche Rolle Deutschland im Einsatz digitaler Medien im Kontext Schule im Vergleich zu anderen Ländern Europas einnahm und immer noch einnimmt.

Und so nach und nach nahm die rasch folienwechselnde Präsentation Fahrt auf. Großartige Ideen namenhafter Wissenschaftler standen zeitweise im krassen Gegensatz zu eher zweifelhaften Denkansätzen (Beispiel klick!) 🙂

Auch die Sichtweisen verschiedenster Politiker (noch gar nicht so alt) wurden ebenso beleuchtet. Und es wurden Anätze aus der Politik – Bildungsoffensive für die digitale Wissenschaft – präsentiert. Hier wird aufgezeigt, dass Problemstelllungen inzwischen durchaus erkannt sind und auch passend forumliert werden können. Letztlich scheitern diese Ideen immer noch daran, wie es Prof. Horz am Vorabend schon auf den Punkt brachte, an der finanziellen Ausstattung – siehe „Wanka rudert zurück„…

Nach diesen grundlegenden Gedanken wurde dann die Nutzung digitaler Medien im Deutschunterricht eingegangen . In dem hier verlinktem Artikel finden sich auch Folien aus dem Vortrag von Prof. Frederking. Am Beispiel von Erich Kästners „Emil und die Detektive“ wurde der Begriff der Symmedialität den Teilnehmern der Tagung nähergebracht.

Was im Deutschunterricht funktioniert, so Prof. Frederking, lässt sich auch im Fachunterricht, wie Biologie, Geschichte oder welchem Bereich auch immer umsetzen.

Fazit: Fachlichkeit lässt sich besetens mit digitalen Werkzeugen fördern!

Christian Albrecht von der Universität Erlangen-Nürnberg übernahm den Platz am Pult und widmete sich dem Thema Mediendidaktik Deutsch.

Kompetenzbereiche Kommunikation, Kollaboration, krischens Denken und Kreativität müssen Bestandteile eines zeitgemäßen Unterricht sein. Wie dies organisiert werden kann, wurde an verschiedenen Beispielen gezeigt. Gearbeitet wurde mit GoogleDocs, einem Kurzfilm, iStopMotion und X-Ray Goggles.

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Am Nachmittag gab es dann jede Menge Workshop-Angebote. Im Rahmen eines Future-Walk (diese Methode kennt man aus vergangenen Tagen noch als  Museumsrundgang) konnten sich die Teilnehmer zu verschiedensten Themen informieren und Anregungen für die eigene Praxis sammeln.

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Auch an der Freiherr-vom-Stein-Schule wurde gearbeitet… hier ein Link zum Inhalt.

Der Tagesabschluss fand dann im Feuerwehrmuseum der Stadt Fulda statt, denn auch hier gab es ein wunderbares Workshop-Angebot.

Der Freitag begann mit einem kurzweiligen Vortrag von Antje Suppmann, Jugendkoordinatorin des Polizeipräsidiums Mittelhessen, zum Thema Jugendmedienschutz „Im Spannungsfeld der Digitalen Medien“. Thematisiert wurden Inhalte, wie Einstiegsalter, Apps, Communities, Nutzerverhalten, Regeln im Umgang, Risiken der Nutzung digitaler Endgeräte, Online- und Browsergames uvm..

Ab 11:00 Uhr wurden Arbeitsergebnisse der Workshops vom Donnerstagnachmittag von Michael Grau präsentiert und moderiert. Merten Giesen vom Medienzentrum Frankfurt moderierte cool und gelassen die Arbeitsergebnisse der erfolgreichen Kooperation zwischen der AV Medienerziehung und dem Medienzentrum Frankfurt (immer im Schlepptau die Feuerwehr Frankfurt am Main, vertreten durch Michael Grau)

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Dazu gehörte auch eine Unterseite, der noch nicht veröffentlichte Weauftritt, des Medienzentrums Frankfurt.

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Auch LiV verschiedener Studienseminare GHRF Hessen stellten Medienprojekte vor, die sie im Rahmen der AV Medienerziehung bzw. der Schriftlichen Hausarbeit erarbeitet haben. So zum Beispiel die Ergebnispräsentation von Nils Döbbeling aus Marburg, der die Produktion eines multimedialen Bilderbuchs von Schülerinnen und Schülern für die eigene Zielgruppe mit dem Ziel der Motivationssteigerung den Teilnehmern zeigte.

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Nils Döbbeling war nicht nur als Vortragender eine Bereichung sondern auch als Fotograf unterwegs…

Auch die Hessischen Medienzentren hatten mit ihren Anhgeboten einen festen Platz. Dirk Rudolph vom Medienzentrum Eschwege stellte die Arbeitsweise, Zugangsmöglichkeiten, verschiedenste Angebote, den Materialpool und Rechtliches  kurz, anschaulich und prägnant vor. Dankeschön!

Zum Abschluss noch einige Impressionen aus der Location BonifatiushausBaseCenter Fulda… Raumschiff Orion has landed! 🙂

Ein großes dankeschön auch an die Teilnehmer und das erweiterte Leitungsteam, … tolle Fragen, super Anregungen! Wir freuen uns auf das nächste Treffen… merken wir uns den 31. Januar 2018!

Behalten Sie auch den 28.September 2017 im Blick, denn an diesem Tag findet die Medienbildungsmesse statt.

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

Medientagung im Frühjahr 2017… der dritte Tag…

… es ist der dritte Tag und dieser beginnt mit einem Vortrag von Alia Pagin zum Thema „Hate Speech – Hass im Netz“. alia-paginZentrale Elemente des Vortrages sind Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Intolleranz, Antisemitismus u.Ä. sowie deren Ausbreitung im Netz, genauer in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, YouTube oder WhatsApp…

  • Woran erkennt man nun Hate Speech? …hier finden sich exemplarisch Hinweise…
  • Extremismus, Populismus und Soziale Netzwerke
  • Warum so erfolgreich?
  • Warum schaukeln sich extreme Ideologien und Hate Speech in den sozialen Netzwerken schnell hoch? – Radikalisierung von Meinungen („Echo chambers“/ „filter bubble„)
  • Kein Gesetz gegen Hate Speech – aber Straftatbestand
  • Meinung vs. Hetze
  • Ethnopluralismus

untermauert wurden die Inhalte des Vortrages anhand verschiedener Bild- und Textbeispiele aus Tagespresse und Netz. Teile des Vortrages erscheinen hier in Kürze…

… nach einer kurzen Pause prädentierten LiV-Gruppen der Hessischen Studienseminare Ergebnisse aus Pädagogischen Facharbeiten. Den Anfang machten hier Jacqueline Kohlhausen und Tobias Schmidt von Studienseminar Kassel mit der Außenstelle Eschwege. Beide haben inzwischen ihre 2. Staatsprüfung erfolgreich absoliert. Den Vortrag kann man hier noch einmal schauen.

Im Anschluss stellte Kristin Drenkelfuß vom Studienseminar für GHRF Marburg die Ergebnisse ihrer Facharbeit vor. Die „Förderung der Motivation durch die Produktion von Stop-Motion-Filmen zum Thema Balladen – durchgeführt in einer 8. Realschulklasse“ als Thema der Arbeit. Die Folien des Vortrages finden sich hier:

Drei LiV (Petra Lohmann, Magdalena Fleck, Lauritz Fastenrath) vom Studienseminar GHRF Frankfurt präsentierten ihr Video zur Thematik Product Placement. Auf Grund der Darstellungen der Schülerinnen und Schüler im Video selbst, kann dieses hier leider nicht geschaut werden. Wir haben das für die Leserin / den Leser dieses Blogs getan und sind begeistert. 😉

Ein dickes Dankeschön an alle LiV!!!

Moderation: Jochim Eisenträger & Jörn E. von Specht

Medientagung im Frühjahr 2017… der zweite Tag…

Der zweite Tag begann mit einem kurzweiligen Vortrag von Markus Gerstmann, Medienpädagoge aus Bremen

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Mit der basalen Frage „Was ist YouTube“ startet Markus Gerstmann und nahm die Teilnehmer sofort mit … ein Video von Manniac zeigt die Lösung zur aufgeworfenen Problemstellung…

In seinem Vortrag ging es nahtlos weiter … es ging um das Phänomen Webvideo

  • … wie es die Bewegtbildlandschaft verändert?
  • … warum es (gerade ) ein Jugendmedium ist
  • … als Handlungsraum
  • … mit eigener Qualität
  • … welches für Reichweiten, Reichtum und reichlich Bewegung sorgt
  • … das einen Reichtum bietet
  • … welches Lernräume öffnet
  • und eventuell oder gerade (k)eine Zukunft hat

Mit einem Bingo-Spiel kam Bewegung in die Veranstaltung – ungefähr so: In ein Blatt mit Kästchen werden Namen eingetragen, die etwas zur Thematik wissen, etwas schon einmal getan oder nicht getan haben (Beispiele: Wer weiß wie alt YouTube ist? Wer kennt einen ausländischen YouTuber mit Namen? Wer weiß wem YouTube gehört? Wer weiß was ein Haul ist? Wer hat mit seinem Kind schon mal gemeinsam einen Film/Clip auf YouTube geschaut? usw.). Das Arbeitsblatt hierzu kann hier heruntergeladen werden.

Natürlich wurden sämtliche Genres beleuchtet und dabei immer wieder Beziehungen zu den jeweiligen Zielgruppen hergestellt… hier ein Überblick:

  • Internet-Memes
  • Let‘s Play
  • HowTos / Tutorials,
  • Life Style /Personal Blogger (Food Diary, Roomtour, Followmearound, Vlogs, Beauty, LifeStyle)
  • (politische) Kommentare
  • Reaction Video
  • Interaktive Videos
  • Live Streams
  • Musik Videos
  • Klassische Videos (Comedy)
  • Gebrauchsanweisung
  • Sport
  • Draw my Life
  • Manga
  • Stopmotion/ Brickfilme
  • Auspacken (Unboxing)
  • Lebensgeschichten

Natürlich ging es bei dieser Thematik um große YouTuber, Gronkh, Bibbi, Daaruum, Julien Bam & Co. (auch hierzu finden sich viele weitere Ideen in der Präsentation…) …

Nach einer kurzen Kaffeepause wurden ausgewählte YouTuber näher be- und durchleuchtet 🙂 … hier ging es um Klickzahlen, Geldströme, Werbeschalten, Tweets und Ansprachen („keine Entfernung der Welt kann uns trennen.“, Teaser („Wird Julia die Trennung überstehen?“; Wir haben etwas zu verkünden!“; „Was wenn einfach so die Tage kommen?“…)bibis-beauty-palace-insta

…interessant scheint hier auch ein Blick hinter die Kulissen der Angebote, in die die Strategien der Vermarktung und des Commerzes … und wie hart muss man an seiner Identität arbeiten, als YouTuber und als Follower…

Wie sehen sich YouTuber oder Instgram-Blogger und ihre Aufgaben? … auch hier wurde genau geschaut … und was wird aus den Sternchen von heute? Wie steigen sie aus? Wird die Blase „YouTube irgendwann platzen? Wird nicht auch Bibi älter und wie geht sie damit um – oder ihre Zielgruppe?

Wie kann nun die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern aussehen? Hier favorisiert Markus Gerstmann 8 Ideen zum Auseinandersetzen mit dem Thema YouTube oder zum Beziehen einer eigenen Position:

  1. Methoden aus der klassischen Videoarbeit adaptieren
  2. Selbst Videos drehen (z.B. Tutorials oder Ironisierung von Hauls und Unboxing)
  3. YouTuber von Jugendlichen vorstellen lassen (Recherche)
  4. Genre oder Trends gemeinsam mit Jugendlichen aufgreifen
  5. YouTube-Klassen- bzw. Jugendhaus-Hitliste (Votings)
  6. Kontrastierende Beispiele von YouTubern vergleichen
  7. Videos in den Unterricht, in Projekte einbinden
  8. Workshops (ExpertInnenkonferenzen, Check the Web, Digitale Helden…)

Hier nun die Präsentation von Markus Gerstmann…

…weitere Informationen finden sich auf der Seite  Service Bureau … hier finden sich beispielsweise auch die Arbeitsblätter aus dem Vortrag (YouTube-Recherche; weiterführende Links, wie ein KlickSafe-Webinar; eine YouTube-Hitliste; und vieles mehr…).

Vielen Dank Markus Gerstmann…

Hier noch einige Impressionen vom Vormittag…

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Der Nachmittag hatte satten Workshop-Charme. Tobias Albers-Heinemann (Youtuber 🙂  und Autor) übernahm die Moderation und Präsentation zum Workshop-Angebot.albersheinemann

Inhaltlich wurde zunächst erst einmal gezeigt und geschaut was die Oberfläche YouTube bietet, wie Playlists sich anlegen und pflegen lassen, wie der private Kanal genutzt werden kann, wie sich eigene Videos uploaden lassen und was Youtube eben sonst noch so bietet…

Für alle Leser dieses Blogs, die nun wissen möchten, wie der Kanal von Tobias Albers-Heinemann so ausschaut und was er beherbergt, der klickt bitte in das Bild…albersheinemann_1

… natürlich wurde auch live gezeigt, wie ein Video veröffentlicht wird, wie dieses günstig verschlagwortet wird und mit benutzerdefinierten Thumbnails gearbeitet wird; weitere Einstellungen wie „nicht gelistet“, „Product Placement oder „privat“ wurden ebenfalls erklärt und besprochen…

…  sehr schöne Optionen finden sich in der YoTube-Oberfläche im Bereich Tools. Hier kann der Nutzer unter Nutzung verschiedener Lizenzen Musik als Hintergrundmusik herunterladen oder den (schmal gestalteten) Videoeditor nutzen…youtube_tools…da ist man dann schnell bei den Lizenzen (kommerziell und nicht kommerziell) und den CC-Lizenzen

… Fragen zum Recht auf Vorführung kommen natürlich immer auf… bis zu einer eindeutigen Klärung bieten wir an dieser Stelle folgende Möglichkeit der Auslegung an: Bitte in das Bild klicken – hier öffnet sich dann ein PDF-Dokument des Medienzentrums Rhein-Sieg-Kreises!youtube-videorecht

Ein YouTube-Workshop ohne Praxisanteil macht keinen Sinn… dafür wurden wurden App-Ideen ausgetauscht und los ging es…

… als Topping des Tages ging es um 360 Grad-Videos – da wünscht sich der Teilnehmer und die Teilnehmerin natürlich noch mehr…360-grad

…zum „Abschließ am Abschluss“ gabst dann noch einen Rundschlag zum Thema VR – was ein gelungener Tag… 🙂

Fotos auf der Tagung: David Henkel, Jörn E. von Specht & Kai Liesendahl; Bilder in der Präsentation: Web und Markus Gerstmann;

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

Medientagung im Frühjahr 2017… der Auftakt…

beranek_eisentra%cc%88gerEs ist Mittwochabend. Wiesbaden-Naurod, WKH (Wilhelm-Kempf-Haus). Punkt 19:00 Uhr begrüßt Joachim Eisenträger die Runde der Hessischen Medienbeauftragten der Studienseminare. Das Thema der Tagung steht, heißt „YouTube“! , … genauer „YouTube in Ausbildung und Schule – Mobiles Lernen“…

Für alle die, die denken, es gäbe technische Probleme… wir haben nur Lösungen 🙂

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Der spannende Vortrag von Prof. Dr. A. Beranek nimmt bereits gegen 19.10 Uhr volle Fahrt auf. Der Kurs stimmt, das erste Etappenziel ist ein Blick auf die Historie dieses MassenMediumAnbieters, …weiter geht’s direkt zu YouTubeGaming und angesagten YouTubern wie Dner oder Daggi Bee, die beispielsweise auf Snapchat oder Funk Angebote ohne Ende bereithalten, die für den einen oder anderen Erwachsenen als Zeitfresserchen betitelt werden, coolen Jugendlichen aber den Weg zum Erwachsenwerden ebnen… hier helfen die Medienangebote die Bedürfnisse (kognitive, affektive, habituelle, soziale) jener bekannten Pyramide zu erfüllen… bis hierher ging es, wie beschrieben mit Volldampf, durch seichtes Fahrwasser,…

… große Schaumkronen kamen auf, als es in den Bereich der Strukturalen Medienbildung, nach Benjamin Jörrisen und Winfried Marotzki, ging. Begriffe wie Orientierung (Umgang mit Kontigenz), Flexibilisierung (Umorientierung, Refraiming, Reflexivität), Tentativität (Exploration, Kreativität, Als-ob-Handeln) und Alterität (Offenheit für Andersheit/Fremdheit) machten den feinen Wellengang, der sich erst mit dem Schauen ausgewählter YouTube-Filme legte…

…den Vortag als Prezi kann man schauen, wenn man in das Bild oder hier klickt…

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…Vielen Dank Frau Prof. Beranek!

AV Medienerziehung – Frühjahrstagung der hessischen Medienbildner – Donnerstag, 18. Februar

„Neue Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien in Ausbildung und Schule – Mobiles Lernen“ war das Thema des Impulsvortrages von Prof. Dr. Stefan Aufenanger. Erste Schulen setzen Tablets unterrichtsdeckend ein oder planen den Umstieg zum digitalen Lernen.

AufenangerNachdem so Tablets als eine alternative zu den traditionellen Computerräumen oder Notebook-Ausstattung vermehrt in Schulen Einzug halten, stellt sich die neue Herausforderung, wie mit diesen Medien gearbeitet werden kann. Als neuere Entwicklungen sind digitale Schulbücher sowie offene Unterrichtsmaterialien, Ansätze von Augmented Reality, Cloudlösungen (Beispiel Chromebook) sowie digitale Schulverwaltungsprogramme zu sehen. Der Vortrag zeigte kurzweilig und exemplarisch einige dieser Entwicklungen und regte an  deren pädagogische Bedeutung zu diskutieren. Hier zeigte sich, dass die Spielzeug-Industrie (Lego, Playmobil & Co.) diese Trends bereits aufggriffen hat und erste Applikationen anbietet.

Chaos-macht-Schule

Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Stefan Aufenanger übernahm der CCC.

Die Referenten Hash1, Wonko und Netmage vom Chaos Computer Club Mannheim traten als Special Guests auf der Tagung mit Projekt „Chaos macht Schule“ auf.

Sie stellten gleich zu Beginn klar, dass es nicht proprietäres Ziel des CCC ist, Systeme zu zerstören oder Daten zu stehlen, sondern vielmehr Vermittler im Spannungsfeld technischer und sozialer Entwicklungen zu sein, immer mit dem Zweck die Zuhörenden also in diesem Fall Lehrerrinnen und Lehrer und über diese Lernende im Umgang mit privaten Daten zu sensibilisieren.

Durch das Aufzeigen von Handlungsalternativen, das Beantworten von Fragen zur Datensicherheit konnte aufgezeigt werden, wie sich Persönlichkeitsrechte wahren lassen. In ihrem Vortrag stellten sie immer wieder Bezüge zur Hacker-Ethik dar, die immer das Ziel verfolgt öffentliche Daten zu nutzen und persönliche Daten zu schützen.

Am Nachmittag war dann Workshop-Zeit.

Sandra Ricker, Medienpädagogin aus Berlin leitete den Workshop Gestaltung und Audioschnitt eines Hörspiels…, … mit Tablets lassen sich im Unterricht mittlerweile leicht und effizient Hörspiele erstellen. Ausgehend von diesen Erfahrungen stieg Sandra Rieker in den Workshop ein. Sie zeigte auf, dass der Fokus solcher Projektes stärker als bisher auf den Inhalten liegen kann und sich auch die Planungs- und Vorbereitungszeit für Lehrkräfte enorm reduzieren lässt. Dieser Workshop zeigte beispielhafte Produktionsabläufe, welche praktisch mit iPads im Workshop ausprobiert werden konnten. Tipps und Hinweise zu den nötigen Voraussetzungen für die Durchführung auf verschiedenen Plattformen und für diverse Anspruchsniveaus ergänzten das Workshop-Angebot, so dass Lehrkräfte sich gut informiert an eigene Projekte wagen konnten.

Der Podcast-Workshop wurde von Urs Daun Medienpädagoge in Frankfurt geleitet. Im Rahmen dieser Multiplikatoren-Schulung wurde Lehrkräften praxisnah der Einstieg in die Erstellung von Audiodateien geboten, so dass das erlernte Wissen später im Schulalltag fachspezifisch eingesetzt werden kann. Nach einer Analyse eines Rundfunk- und/oder Podcast-Audiobeitrags auf seine Machart wurde in Kleingruppen ein eigener kleiner Beitrag geplant, aufgenommen und schließlich mit einem Freeware-Programm bearbeitet. Während der gesamten Fortbildung lag ein besonderes Augenmerk auf die Manipulationsmöglichkeiten in der Bearbeitung von Audiodateien.

Der OneNote- Workshop wurde von Matthias Heil vom Studienseminar für Gymnasien in Fulda vorgestellt. Wer ist nicht vertraut mit dem Chaos einer immer unübersichtlicher werdenden Dateiablage, dem Frust viel zu langen Suchens nach Material, das schon einmal da war, aber nun auf mysteriöse Weise verschollen ist – oder dem Horror eines in kritischen Zeiten kaputtgehenden Systems? Ob in der Schule, im Seminar oder im Privaten: Die Organisation von Dateien, Links, Material, Planung und Kommunikation ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.

Dieser Workshop stellte mit dem für alle Plattformen kostenlos nutzbaren OneNote der Firma Microsoft ein mächtiges Werkzeug vor, das nicht nur den geschilderten Problemen zu begegnen vermag und auch gemeinsam mit Lernenden produktiv genutzt werden kann, sondern schnell zu einem unersetzlichen Begleiter Ihrer Arbeit werden wird.

Audio-Apps (Garageband) wurden von David Henkel und Holger Höhl vorgestellt.

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

AV Medienerziehung – der Freitag

Sexting_Dating_GrafThomas Graf , Bildungsreferent für Prävention und Medienpädagogik Gießen startete in den Tag mit seinem Vortrag Dating Apps, Sexting und Cyber-Mobbing…  die Folien des Vortrages gibt es hier….

Im Anschluss, nach einer kurzen Pause wurden dann Herrn Essid Apps für den Chemie-Unterricht vor.

Bilder, Texte + Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht