Archiv der Kategorie: Tagung

Medienprojektzentren Offener Kanal Hessen

Am Tag 3 der Medienzagung stand die Kooperation der Hessischen Studienseminare mit den Medienprojektzentren im Fokus. Neben der Vorstellung der Standorte und Angebote wurden Produkte aus der Arbeit präsentiert. Kurzvideos und Mini-Input-Referate und Diskussionsrunden waren der Mix des gelungenen Vormittages.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Beiträge von Katharina Schmitt und Ajine Golmohammad-Zadeh (LiV – StS GHRF Offenbach).

Hier noch der Link zur Präsentation von Martin Leonhardt.

Wir danken Nadine Tepe (MOK Rhein-Main) , Wilhelm Behle (MOK Gießen), Martin Leonhardt (StS GYM Frankfurt), Ester Kuhn & Sabine Westerhoff-Schoer (MOK Offenbach), Elke Rubenschuh-Jenschke (StS GHRF Offenbach).

Moderation & Fotos: Jörn E. von Specht

Special Guest Axel Krommer!

Ein langer Tag auf der MBM geht zu Ende. Geschaftt….

19:00 Uhr ist Showtime, eine Art Clubkonzert im Medienzentrum Frankfurt, ein kleiner Rahmen, nur wenige Plätze und die Medienexperten der Hessischen Studienseminar unter sich, vorn am Pult Axel Krommer, kompetent, unbeschwert, eloquent, feingeistig wie immer. Ein Vortrag der Extraklasse. Inhaltlich drehte sich alles  um das Thema „Paradigmen & Palliative Didaktik“. Axel Krommer fasste das SAMR-Modell an, „deinstallierte“ den Mehrwertbegriff und nahm das Auditorium im Rahmen des TV-Klassikers „Der Preis ist heiss“ mit in eine spannende Diskussionsrunde. Was für ein Abend!

Hier einige Impressionen vom Abend & ein großes Dankeschön an Axel Krommer, auch an Merten Giesen für die tolle Atmo im Medienzentrum.

Der Vortrag wurde vom Team des Medienzentrums Frankfurt aufgezeichnet und kann hier geschaut werden. Vielen Dank dafür!

Moderation & Fotos: Jörn E. von Specht

Video: Merten Giesen – mainTube – Quelle: Medienzentrum Frankfurt

Medienbildungsmesse – MBM 2019

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Impressionen von der MBM 2019 – Projekt Mefobi@n

 

Medientagung September 2019

Für den Auftakt der Septembertagung konnten wir Stefan Ruppaner von der Allemannenschule Wutöschingen gewinnen – ein Input-Vortrag par exellence… hier einige Impressionen vom Abend…

Der Vortrag wurde vom Team des Medienzentrums Frankfurt aufgezeichnet und kann hier geschaut werden. Vielen Dank dafür!

Moderation & Fotos: Jörn E. von Specht

Video: Merten Giesen– mainTube – Quelle: Medienzentrum Frankfurt

Show-Einlage – Schokolade

…was ein wunderbarer Tagungstag, eigentlich eher ein Tagungstagabend, denn es ist inzwischen 20 Uhr, die letzte Gruppe hat ihre Arbeit beendet, man ist inzwischen bei den elektrischen Spielzeugen angekommen – ertönt ein bestens bekanntes Signal – FEUERALARM!!! – schnell wird der Landemodus der Drone erzwungen und man verlässt  Raum und Tagungshaus… kurz darauf trifft auch die Feuerwehr ein. Auch (Ex-)Kollege Michael Grau, der zur Berufsfeuerwehr nach Frankfurt wechselte, ist informiert und  fordert aus dem entlegenen Garmisch-Partenkirchen, ebenfalls auf einer Tagung, zum „Ruhe bewahren“ auf. Schnell stellt sich aber heraus, dass es ein Fehlalarm war und so zieht man wieder ein ins Haus und löscht, Löschen ist jetzt das Thema, den Durst in den Georgenstuben, der kleinen Kneipe im Keller des Wilhelm-Kempf-Hauses.

Für den entstandenen positiven Stress gibt es für alle einen fairgehandelten Schokoriegel.

Show-kolade

Bei diesem Artikel geht es in erster Linie nicht vorrangig um Product-Placement 🙂 .

es ist endlich wieder Medientagung!

Trocholepcy_Medientagung_Mefobian_2018

Joachim Eisenträger eröffnet die Runde am Mittwochabend in der Landessportschule an der Otto-Flecke-Schneise. Ab genau dieser Minute wurde es anspruchsvoll, nahezu philosophisch…

… Prof. Dr. Trocholepczy übernahm prompt und stieg in sein Thema „Ontologie und Technik – Einladung zu einem Hausbesuch“ ein … hier ist mit Hausbesuch im Kern eine Einladung in sein, sich stetig veränderndes Denkgebäude gedacht. Der Vortrag knüpft direkt an den letzten Vortrag am 1. Februar diesen Jahres an…

…mit der These: „Digitalität ist die gegenwärtig höchste Form von Technik“ eröffnete er die Agenda für seinen Vortrag: 1. Anknüpfung – 2. Ontologie – 3. Technik als Gestell und 4. Didaktik

Zielgruppe sind immer die Kinder und Jugendlichen, nicht die „Alten“, denn die junge Generation wird die sein, die selbstständig mit der Technik umzugehen wissen muss, so dass die Technik sie voll beherrscht.

Wir wohnen quasi im Netz und sind so Netzhabitanten, wohnen im Netzhabitat, wir sind im Netz der LA, in privater Netze, in beruflichen Netzen… und somit liefern wir uns dem Netz aus, bei jeder Eingabe arbeiten Routinen und Filter für oder gegen, vielleicht auch mit uns.

Im Folgenden ging Prof. Trocholepczy noch einmal auf die „gottgleichen“ Eigenschaften von Daten ein: Replikation, Skalierbarkeit, Speicherungsfähigkeit und Persistenz. Diese vier Eigenschaften machen den „Charme“ der Daten aus, es vergeht nichts, im Gegensatz zur natürlichen Sterblichkeit

Was ist der Mensch? Das eigentlich bestimmende ist das Leben, das in der Zeit sein, zwischen der Geburt und dem Tod. Und der Mensch wird durch Raum und Zeit radikal herausgenommen, denn die Daten sind zeit- und ortsunabhängig, können quasi über den Tod hinaus existieren. Die Ideen gehen inzwischen in die Richtung, die heutigen „Denken“ inklusive der „Kreativität“ möglichst schnell im Netz abzubilden, um sie den Nachwelt zugänglich zu machen…

Im zweiten Teil wurde der Versuch unternommen den Begriff Ontologie näher zu fassen. Hier nahm er das Bild aus dem Jahr 1961, Juri Gagarin blickte über 108 Minuten aus dem All auf die Erde… dieses Bild umreist den Begriff Ontologie, in seinem Verständnis, sehr schön: etwas aus dem größtmöglichen Abstand zu sehen… (in philosophischer Sicht) … im Gegensatz zu Pädagogen vielleicht sogar, die ja möglichst nah und nicht möglichst fern an den Kindern sind…

Ausgehend von Heideckers Definition „Gestell“- „Wir nennen jetzt jenen herausfordernden Anspruch, der den Mensch dahin versammelt, das Sichentbergende als Bestand zu bestellen“ arbeitete Prof. Trocholepczy die Wahrheit über die Technik heraus: nicht wir nutzen die Technik, sondern die Technik uns, nicht wir nutzen Facebook sondern Facebook uns. Das heißt keinesfalls, den Anspruch zu erheben, sich von der Technik zu entfernen, sondern sich vielmehr der Technik kundig zu machen um sie besser zu machen…, … Wie sieht das Gestell (hier = Technik) nun aus?

  1. sie umstellt den Menschen
  2. sie stellt den Menschen fest
  3. sie verstellt ihm die Sicht

Bleibt die Frage nach Lösungsansätzen. Als Beispiel mit pädagogischem Fingerzeig ging Prof. Trocholepczy auf die 10 Gebote der Theologin Johanna Haberer aus ihrem Buch „Digitale Theologie“ ein und stellte Verknüpfungen zur Thematik „Digital Citizenship“ her. Wie muss der mündige digitale Bürger die gesellschaftlichen Herausforderungen auch in Bezug auf Digitalität agieren. Hier steckt, trotz interessanter Ansätze, zu viel Ethik zu viel erhobener Zeigefinger drin. Schon besser gefallen ihm da die Ideen von Hartmut Rosa, der den Begriff Resonanz ins Spiel bringt.

Was ein anspruchsvoller und toller Vortrag.

Vielen Dank dafür….

Expertentagung Lehrkräftebildung BERLIN 2018 – Themenraum 8

Medieneinsatz (neu) denken. Chancen und Herausforderungen für den Fachunterricht im Zeitalter von Digital Citizenship

Die Ausbildungsveranstaltung Medienerziehung in der GHRF-Lehramtsausbildung des Landes Hessen hat als Intention, fachübergreifend aktuelle Entwicklungen der Mediengesellschaft und Mediensozialisation der Schüler und Schülerinnen wahrzunehmen und diese in allen Modulen abzubilden. Die angehenden Lehrkräfte und die von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen sollen eine kompetente Teilhabe an der Mediengesellschaft erlangen und dabei insbesondere die Chancen aber auch die Risiken der Medien kennenlernen.

Der Beitrag von Joachim Eisenträger und Jörn E. von Specht bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, anknüpfend an den aktuellen Tendenzen des Mediennutzungsverhaltens die zentralen Inhalte der AV Medienerziehung anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus dem Unterricht sowie der Arbeit in den Fachmodulen der hessischen Studienseminare kennenzulernen. Dabei geht es nicht um die isolierte Vermittlung von medienpraktischen Werkzeugen, sondern um an Inhalten orientierte aktive Medienarbeit.

Die Vorträge mit Workshop finden in der Technischen Universität Berlin am 22. und 23. Februar 2018 statt.

  • Donnerstag 22. Februar – Themenraum 8 – 13.30 Uhr bis 15:30 Uhr
  • Freitag 23. Februar – Themenraum 8 – 9.00 Uhr bis 11:00 Uhr

Das Handout zum Vortrag lässt sich hier downloaden. Download

Eine Anleitung zum Arbeiten mit Adobe Spark Video findet sich hier (einfach in das Bild klicken!) …

Spark_Anleitung

Moderation: Joachi Eisenträger & Jörn E. von Specht