Archiv der Kategorie: Tagung

Medientagung im Frühjahr 2017… der dritte Tag…

… es ist der dritte Tag und dieser beginnt mit einem Vortrag von Alia Pagin zum Thema „Hate Speech – Hass im Netz“. alia-paginZentrale Elemente des Vortrages sind Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Intolleranz, Antisemitismus u.Ä. sowie deren Ausbreitung im Netz, genauer in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, YouTube oder WhatsApp…

  • Woran erkennt man nun Hate Speech? …hier finden sich exemplarisch Hinweise…
  • Extremismus, Populismus und Soziale Netzwerke
  • Warum so erfolgreich?
  • Warum schaukeln sich extreme Ideologien und Hate Speech in den sozialen Netzwerken schnell hoch? – Radikalisierung von Meinungen („Echo chambers“/ „filter bubble„)
  • Kein Gesetz gegen Hate Speech – aber Straftatbestand
  • Meinung vs. Hetze
  • Ethnopluralismus

untermauert wurden die Inhalte des Vortrages anhand verschiedener Bild- und Textbeispiele aus Tagespresse und Netz. Teile des Vortrages erscheinen hier in Kürze…

… nach einer kurzen Pause prädentierten LiV-Gruppen der Hessischen Studienseminare Ergebnisse aus Pädagogischen Facharbeiten. Den Anfang machten hier Jacqueline Kohlhausen und Tobias Schmidt von Studienseminar Kassel mit der Außenstelle Eschwege. Beide haben inzwischen ihre 2. Staatsprüfung erfolgreich absoliert. Den Vortrag kann man hier noch einmal schauen.

Im Anschluss stellte Kristin Drenkelfuß vom Studienseminar für GHRF Marburg die Ergebnisse ihrer Facharbeit vor. Die „Förderung der Motivation durch die Produktion von Stop-Motion-Filmen zum Thema Balladen – durchgeführt in einer 8. Realschulklasse“ als Thema der Arbeit. Die Folien des Vortrages finden sich hier:

Drei LiV (Petra Lohmann, Magdalena Fleck, Lauritz Fastenrath) vom Studienseminar GHRF Frankfurt präsentierten ihr Video zur Thematik Product Placement. Auf Grund der Darstellungen der Schülerinnen und Schüler im Video selbst, kann dieses hier leider nicht geschaut werden. Wir haben das für die Leserin / den Leser dieses Blogs getan und sind begeistert. 😉

Ein dickes Dankeschön an alle LiV!!!

Moderation: Jochim Eisenträger & Jörn E. von Specht

Medientagung im Frühjahr 2017… der zweite Tag…

Der zweite Tag begann mit einem kurzweiligen Vortrag von Markus Gerstmann, Medienpädagoge aus Bremen

markus-gestmann

Mit der basalen Frage „Was ist YouTube“ startet Markus Gerstmann und nahm die Teilnehmer sofort mit … ein Video von Manniac zeigt die Lösung zur aufgeworfenen Problemstellung…

In seinem Vortrag ging es nahtlos weiter … es ging um das Phänomen Webvideo

  • … wie es die Bewegtbildlandschaft verändert?
  • … warum es (gerade ) ein Jugendmedium ist
  • … als Handlungsraum
  • … mit eigener Qualität
  • … welches für Reichweiten, Reichtum und reichlich Bewegung sorgt
  • … das einen Reichtum bietet
  • … welches Lernräume öffnet
  • und eventuell oder gerade (k)eine Zukunft hat

Mit einem Bingo-Spiel kam Bewegung in die Veranstaltung – ungefähr so: In ein Blatt mit Kästchen werden Namen eingetragen, die etwas zur Thematik wissen, etwas schon einmal getan oder nicht getan haben (Beispiele: Wer weiß wie alt YouTube ist? Wer kennt einen ausländischen YouTuber mit Namen? Wer weiß wem YouTube gehört? Wer weiß was ein Haul ist? Wer hat mit seinem Kind schon mal gemeinsam einen Film/Clip auf YouTube geschaut? usw.). Das Arbeitsblatt hierzu kann hier heruntergeladen werden.

Natürlich wurden sämtliche Genres beleuchtet und dabei immer wieder Beziehungen zu den jeweiligen Zielgruppen hergestellt… hier ein Überblick:

  • Internet-Memes
  • Let‘s Play
  • HowTos / Tutorials,
  • Life Style /Personal Blogger (Food Diary, Roomtour, Followmearound, Vlogs, Beauty, LifeStyle)
  • (politische) Kommentare
  • Reaction Video
  • Interaktive Videos
  • Live Streams
  • Musik Videos
  • Klassische Videos (Comedy)
  • Gebrauchsanweisung
  • Sport
  • Draw my Life
  • Manga
  • Stopmotion/ Brickfilme
  • Auspacken (Unboxing)
  • Lebensgeschichten

Natürlich ging es bei dieser Thematik um große YouTuber, Gronkh, Bibbi, Daaruum, Julien Bam & Co. (auch hierzu finden sich viele weitere Ideen in der Präsentation…) …

Nach einer kurzen Kaffeepause wurden ausgewählte YouTuber näher be- und durchleuchtet 🙂 … hier ging es um Klickzahlen, Geldströme, Werbeschalten, Tweets und Ansprachen („keine Entfernung der Welt kann uns trennen.“, Teaser („Wird Julia die Trennung überstehen?“; Wir haben etwas zu verkünden!“; „Was wenn einfach so die Tage kommen?“…)bibis-beauty-palace-insta

…interessant scheint hier auch ein Blick hinter die Kulissen der Angebote, in die die Strategien der Vermarktung und des Commerzes … und wie hart muss man an seiner Identität arbeiten, als YouTuber und als Follower…

Wie sehen sich YouTuber oder Instgram-Blogger und ihre Aufgaben? … auch hier wurde genau geschaut … und was wird aus den Sternchen von heute? Wie steigen sie aus? Wird die Blase „YouTube irgendwann platzen? Wird nicht auch Bibi älter und wie geht sie damit um – oder ihre Zielgruppe?

Wie kann nun die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern aussehen? Hier favorisiert Markus Gerstmann 8 Ideen zum Auseinandersetzen mit dem Thema YouTube oder zum Beziehen einer eigenen Position:

  1. Methoden aus der klassischen Videoarbeit adaptieren
  2. Selbst Videos drehen (z.B. Tutorials oder Ironisierung von Hauls und Unboxing)
  3. YouTuber von Jugendlichen vorstellen lassen (Recherche)
  4. Genre oder Trends gemeinsam mit Jugendlichen aufgreifen
  5. YouTube-Klassen- bzw. Jugendhaus-Hitliste (Votings)
  6. Kontrastierende Beispiele von YouTubern vergleichen
  7. Videos in den Unterricht, in Projekte einbinden
  8. Workshops (ExpertInnenkonferenzen, Check the Web, Digitale Helden…)

Hier nun die Präsentation von Markus Gerstmann…

…weitere Informationen finden sich auf der Seite  Service Bureau … hier finden sich beispielsweise auch die Arbeitsblätter aus dem Vortrag (YouTube-Recherche; weiterführende Links, wie ein KlickSafe-Webinar; eine YouTube-Hitliste; und vieles mehr…).

Vielen Dank Markus Gerstmann…

Hier noch einige Impressionen vom Vormittag…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Nachmittag hatte satten Workshop-Charme. Tobias Albers-Heinemann (Youtuber 🙂  und Autor) übernahm die Moderation und Präsentation zum Workshop-Angebot.albersheinemann

Inhaltlich wurde zunächst erst einmal gezeigt und geschaut was die Oberfläche YouTube bietet, wie Playlists sich anlegen und pflegen lassen, wie der private Kanal genutzt werden kann, wie sich eigene Videos uploaden lassen und was Youtube eben sonst noch so bietet…

Für alle Leser dieses Blogs, die nun wissen möchten, wie der Kanal von Tobias Albers-Heinemann so ausschaut und was er beherbergt, der klickt bitte in das Bild…albersheinemann_1

… natürlich wurde auch live gezeigt, wie ein Video veröffentlicht wird, wie dieses günstig verschlagwortet wird und mit benutzerdefinierten Thumbnails gearbeitet wird; weitere Einstellungen wie „nicht gelistet“, „Product Placement oder „privat“ wurden ebenfalls erklärt und besprochen…

…  sehr schöne Optionen finden sich in der YoTube-Oberfläche im Bereich Tools. Hier kann der Nutzer unter Nutzung verschiedener Lizenzen Musik als Hintergrundmusik herunterladen oder den (schmal gestalteten) Videoeditor nutzen…youtube_tools…da ist man dann schnell bei den Lizenzen (kommerziell und nicht kommerziell) und den CC-Lizenzen

… Fragen zum Recht auf Vorführung kommen natürlich immer auf… bis zu einer eindeutigen Klärung bieten wir an dieser Stelle folgende Möglichkeit der Auslegung an: Bitte in das Bild klicken – hier öffnet sich dann ein PDF-Dokument des Medienzentrums Rhein-Sieg-Kreises!youtube-videorecht

Ein YouTube-Workshop ohne Praxisanteil macht keinen Sinn… dafür wurden wurden App-Ideen ausgetauscht und los ging es…

… als Topping des Tages ging es um 360 Grad-Videos – da wünscht sich der Teilnehmer und die Teilnehmerin natürlich noch mehr…360-grad

…zum „Abschließ am Abschluss“ gabst dann noch einen Rundschlag zum Thema VR – was ein gelungener Tag… 🙂

Fotos auf der Tagung: David Henkel, Jörn E. von Specht & Kai Liesendahl; Bilder in der Präsentation: Web und Markus Gerstmann;

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

Medientagung im Frühjahr 2017… der Auftakt…

beranek_eisentra%cc%88gerEs ist Mittwochabend. Wiesbaden-Naurod, WKH (Wilhelm-Kempf-Haus). Punkt 19:00 Uhr begrüßt Joachim Eisenträger die Runde der Hessischen Medienbeauftragten der Studienseminare. Das Thema der Tagung steht, heißt „YouTube“! , … genauer „YouTube in Ausbildung und Schule – Mobiles Lernen“…

Für alle die, die denken, es gäbe technische Probleme… wir haben nur Lösungen 🙂

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Der spannende Vortrag von Prof. Dr. A. Beranek nimmt bereits gegen 19.10 Uhr volle Fahrt auf. Der Kurs stimmt, das erste Etappenziel ist ein Blick auf die Historie dieses MassenMediumAnbieters, …weiter geht’s direkt zu YouTubeGaming und angesagten YouTubern wie Dner oder Daggi Bee, die beispielsweise auf Snapchat oder Funk Angebote ohne Ende bereithalten, die für den einen oder anderen Erwachsenen als Zeitfresserchen betitelt werden, coolen Jugendlichen aber den Weg zum Erwachsenwerden ebnen… hier helfen die Medienangebote die Bedürfnisse (kognitive, affektive, habituelle, soziale) jener bekannten Pyramide zu erfüllen… bis hierher ging es, wie beschrieben mit Volldampf, durch seichtes Fahrwasser,…

… große Schaumkronen kamen auf, als es in den Bereich der Strukturalen Medienbildung, nach Benjamin Jörrisen und Winfried Marotzki, ging. Begriffe wie Orientierung (Umgang mit Kontigenz), Flexibilisierung (Umorientierung, Refraiming, Reflexivität), Tentativität (Exploration, Kreativität, Als-ob-Handeln) und Alterität (Offenheit für Andersheit/Fremdheit) machten den feinen Wellengang, der sich erst mit dem Schauen ausgewählter YouTube-Filme legte…

…den Vortag als Prezi kann man schauen, wenn man in das Bild oder hier klickt…

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…Vielen Dank Frau Prof. Beranek!

AV Medienerziehung – Frühjahrstagung der hessischen Medienbildner – Donnerstag, 18. Februar

„Neue Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien in Ausbildung und Schule – Mobiles Lernen“ war das Thema des Impulsvortrages von Prof. Dr. Stefan Aufenanger. Erste Schulen setzen Tablets unterrichtsdeckend ein oder planen den Umstieg zum digitalen Lernen.

AufenangerNachdem so Tablets als eine alternative zu den traditionellen Computerräumen oder Notebook-Ausstattung vermehrt in Schulen Einzug halten, stellt sich die neue Herausforderung, wie mit diesen Medien gearbeitet werden kann. Als neuere Entwicklungen sind digitale Schulbücher sowie offene Unterrichtsmaterialien, Ansätze von Augmented Reality, Cloudlösungen (Beispiel Chromebook) sowie digitale Schulverwaltungsprogramme zu sehen. Der Vortrag zeigte kurzweilig und exemplarisch einige dieser Entwicklungen und regte an  deren pädagogische Bedeutung zu diskutieren. Hier zeigte sich, dass die Spielzeug-Industrie (Lego, Playmobil & Co.) diese Trends bereits aufggriffen hat und erste Applikationen anbietet.

Chaos-macht-Schule

Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Stefan Aufenanger übernahm der CCC.

Die Referenten Hash1, Wonko und Netmage vom Chaos Computer Club Mannheim traten als Special Guests auf der Tagung mit Projekt „Chaos macht Schule“ auf.

Sie stellten gleich zu Beginn klar, dass es nicht proprietäres Ziel des CCC ist, Systeme zu zerstören oder Daten zu stehlen, sondern vielmehr Vermittler im Spannungsfeld technischer und sozialer Entwicklungen zu sein, immer mit dem Zweck die Zuhörenden also in diesem Fall Lehrerrinnen und Lehrer und über diese Lernende im Umgang mit privaten Daten zu sensibilisieren.

Durch das Aufzeigen von Handlungsalternativen, das Beantworten von Fragen zur Datensicherheit konnte aufgezeigt werden, wie sich Persönlichkeitsrechte wahren lassen. In ihrem Vortrag stellten sie immer wieder Bezüge zur Hacker-Ethik dar, die immer das Ziel verfolgt öffentliche Daten zu nutzen und persönliche Daten zu schützen.

Am Nachmittag war dann Workshop-Zeit.

Sandra Ricker, Medienpädagogin aus Berlin leitete den Workshop Gestaltung und Audioschnitt eines Hörspiels…, … mit Tablets lassen sich im Unterricht mittlerweile leicht und effizient Hörspiele erstellen. Ausgehend von diesen Erfahrungen stieg Sandra Rieker in den Workshop ein. Sie zeigte auf, dass der Fokus solcher Projektes stärker als bisher auf den Inhalten liegen kann und sich auch die Planungs- und Vorbereitungszeit für Lehrkräfte enorm reduzieren lässt. Dieser Workshop zeigte beispielhafte Produktionsabläufe, welche praktisch mit iPads im Workshop ausprobiert werden konnten. Tipps und Hinweise zu den nötigen Voraussetzungen für die Durchführung auf verschiedenen Plattformen und für diverse Anspruchsniveaus ergänzten das Workshop-Angebot, so dass Lehrkräfte sich gut informiert an eigene Projekte wagen konnten.

Der Podcast-Workshop wurde von Urs Daun Medienpädagoge in Frankfurt geleitet. Im Rahmen dieser Multiplikatoren-Schulung wurde Lehrkräften praxisnah der Einstieg in die Erstellung von Audiodateien geboten, so dass das erlernte Wissen später im Schulalltag fachspezifisch eingesetzt werden kann. Nach einer Analyse eines Rundfunk- und/oder Podcast-Audiobeitrags auf seine Machart wurde in Kleingruppen ein eigener kleiner Beitrag geplant, aufgenommen und schließlich mit einem Freeware-Programm bearbeitet. Während der gesamten Fortbildung lag ein besonderes Augenmerk auf die Manipulationsmöglichkeiten in der Bearbeitung von Audiodateien.

Der OneNote- Workshop wurde von Matthias Heil vom Studienseminar für Gymnasien in Fulda vorgestellt. Wer ist nicht vertraut mit dem Chaos einer immer unübersichtlicher werdenden Dateiablage, dem Frust viel zu langen Suchens nach Material, das schon einmal da war, aber nun auf mysteriöse Weise verschollen ist – oder dem Horror eines in kritischen Zeiten kaputtgehenden Systems? Ob in der Schule, im Seminar oder im Privaten: Die Organisation von Dateien, Links, Material, Planung und Kommunikation ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.

Dieser Workshop stellte mit dem für alle Plattformen kostenlos nutzbaren OneNote der Firma Microsoft ein mächtiges Werkzeug vor, das nicht nur den geschilderten Problemen zu begegnen vermag und auch gemeinsam mit Lernenden produktiv genutzt werden kann, sondern schnell zu einem unersetzlichen Begleiter Ihrer Arbeit werden wird.

Audio-Apps (Garageband) wurden von David Henkel und Holger Höhl vorgestellt.

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

AV Medienerziehung – der Freitag

Sexting_Dating_GrafThomas Graf , Bildungsreferent für Prävention und Medienpädagogik Gießen startete in den Tag mit seinem Vortrag Dating Apps, Sexting und Cyber-Mobbing…  die Folien des Vortrages gibt es hier….

Im Anschluss, nach einer kurzen Pause wurden dann Herrn Essid Apps für den Chemie-Unterricht vor.

Bilder, Texte + Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

AV-Medienerziehung – der Donnerstag

Der Donnerstag begann mit einem spannenden Impulsvortrag von Prof. Dr. Olaf Burow  mit dem Thema:

Disruption – Wie sich das Lehren und Lernen im digitalen Zeitalte ändert“

Burow_Digitale_DividendeBegeisterung ist Dünger fürs Gehirn (G.Hüther)… das ist der Ansatz um Schule neu zu denken… es ist Zeit… Steve Jobs hinterließ uns kurz vor seinem Tod die visionäre Botschaft: „The next big thing is education“. und in der Tat arbeiten mächtige Internetkonzerne an einer Bildungsrevolution. Christoph Keese hat in „Silicon Valley“ (2014) „disruption“ (Unterbrechung) als radikales Innovationsprinzip beschrieben, das den Wandel treibt. Statt bestehende Technologie oder Strukturen weiterzuentwickeln, geht es demnach um einen grundlegenden Neuentwurf. Was dies für den Bildungsbereich, insbesondere das Lehren und Lernen an der Schule bedeutet, das zeigte Prof. Dr. A. Burow  Vortrag und entwickelte daraus Thesen zur Zukunft der Schule im „New Digital Age“ ableiten, wie  es Google-Chef Eric Schmidt in seinem gleichnamigen Buch bezeichnet. Anschaulich und kurzweilig wurden Konturen einer neuen Pädagogik sichtbar, die auch in seinem aktuellen Buch „Digitale Dividende“ (Burow 2014) als „Pädagogik 3.0“ dargestellt  werden.

Der Vortrag von Prof. Dr. O. A. Burow kann hier geschaut werden…

… und so ging es am Nachmittag weiter…

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… hier gibt es Werbung in eigener Sache… ein Beispiel für eine (noch kleine) aber kostenfreie Oberfläche mit Erklärfilmangeboten von TeacherX... zum Öffnen des Lernangebotes einfach in das Bild klicken… Bildschirmfoto 2015-05-29 um 12.14.37

Im Anschluss begann der Workshop-Marathon… Es wurden wurden Erklärfilme erstellt, Videos geschnitten, Programmoberflächen, wie Photoshop und iBooks Author erklärt, aktuelle Apps für Android und iOS vorgestellt, Filmbildungsprojekte geplant und dutrchgespielt und LEGO gespielt (Education) … hier ein paar Imressionen…

… hier noch ein kleines Beispiel aus dem Bereich der App-Anwendungen … Bildschirmfoto 2015-05-28 um 19.48.26

Bilder, Texte + Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

AV Medienerziehung der Mittwoch – Wiesbaden-Naurod im Mai 2015

Am Mittwochabend startete die Tagung mit dem Impulsvortrag „Inverted Classroom and Beyond – Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert“ mit Prof. Dr. Handke von der  Universität Marburg.

Handke_Wiesbaden_Mai_TagungIn vielen Bereichen des öffentlichen Lebens hat sich durch die Nutzung digitaler Medien und Kommunikationsformen ein rasanter Wandel vollzogen, der nun auch das Lehren und Lernen erfasst hat. Können und wollen wir da noch so lehren wie bisher? Trotz großer Vorbehalte gegenüber digitalen Lehr- und Lernszenarien bleibt uns gar nichts Anderes übrig. Die Digitalisierung hat uns bereits voll erfasst.

In seinem Vortrag zeigte Jürgen Handke als einer der führenden deutschen Protagonisten des Inverted Classroom Models in Deutschland auf, welche enorme Chancen sich durch die Digitalisierung der Lehre ergeben. Inhaltlich ging es im Kern nicht einfach nur  Lerneinheiten zu digitalisieren, sondern es wurde an vielen Beispielen illustriert, wie durch eine Verschiebung der traditionellen Aktivitäten des Lehrens und Lernens neue Potenziale entstehen können, die über einfache Blended Learning Szenarien hinausgehen.

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Prof. Dr. Jürgen Handke lehrt Anglistik und Linguistik, betreibt die größte digitale Lernplattform seines Fachs, ist Produzent mehrerer Hundert Lehrvideos und Anbieter eines reinen Online-Studiengangs. Seine Expertengruppe »Lehren und Prüfen« im bundesweiten Hochschulforum »Digitalisierung der Hochschullehre« wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem deutschen Stifterverband gefördert. Für sein »Inverted Classroom«-Modell wurde er 2013 im hessischen Wettbewerb »Exzellente Hochschule« ausgezeichnet. Jüngste Publikationen: »Patient Hochschullehre« (2014) und »Handbuch Hochschullehre Digital« (2015), beide bei Tectum Verlag, Marburg.

Bilder, Texte + Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht