Archiv der Kategorie: Referat

Medientagung – Wiesbaden Naurod

Digital_Citizenship_Naurod

Impulsvortrag und Workshop „Medieneinsatz (neu) denken. Chancen und Herausforderungen für den Unterricht und Ausbildung im Zeitalter von Digital Citizenship“ – Joachim Eisenträger & Jörn von Specht,

Die angehenden Lehrkräfte und die von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen sollen eine kompetente Teilhabe an der Mediengesellschaft erlangen und dabei insbesondere die Chancen aber auch die Risiken der Medien kennenlernen.

Der Beitrag bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, anknüpfend an den aktuellen Tendenzen des Mediennutzungsverhaltens die zentralen Inhalte der AV Medienerziehung anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus dem Unterricht sowie der Arbeit in den Fachmodulen der hessischen Studienseminare kennenzulernen. Dabei ging es nicht um die isolierte Vermittlung von medienpraktischen Werkzeugen, sondern um an Inhalten orientierte aktive Medienarbeit.

Die Ideen und Inhalte des Vortages lassen sich hier genauer betrachten… Klick! Digital_Citizenship

Am Ende des Vortrages wurden verschieden Möglichkeiten aktiver Medienarbeit im Rahmen eines Workshops diskutiert und erprobt. Das Handout hierzu findet sich hier. Ein Dankeschön an David Henkel.

Spark_Naurod

Impulsvortrag am Donnerstag – Ontologie und Technik – Ontologische Sichtweise auf die Medienbildung – Prof. Dr. Trocholepczy, Goethe-Universität Frankfurt

Prof. Dr. Trocholepczy startete seinen kurzweiligen Vortrag mit folgenden Thesen:

  • In welchem epochenspezifischen Grundschema erschließt sich für uns die Wirklichkeit insgesamt?
  • Ontologie, traditionell als Ordnung des Seinsaufgefasst, wird entsprechend als Zeitdiagnostik verstanden.
  • Digitalmedialität ist kein Lehr- und Lern Sujet unter vielen anderen, sondern ist das vorangigste Bildungsthema überhaupt.

Trocholepczy_2018.pngBig Data ist ein Thema unseres generellen Weltzuganges und unserer Konzeption vom Menschen als homo digitalis. Wir leben im Netzhabitat. Was können wir aus der technischen Hinsicht auf die Wirklichkeit lernen? Dass die Technik in ihrer modernsten Aufgipfelung, Digitalität, unsere Gegenwart und absehbare Zukunft bestimmt und bestimmen wird, kann wohl niemand bestreiten. Aber noch denken wir nicht über die zunehmend technische Strukturiertheit unserer Wirklichkeit nach. Werden Daten, als Ressource par exellence, einen „göttlichen Status“ erlangen, oder haben sie diesen bereits? Zeichnen sie sich doch dadurch aus, das sie einen zeit- und ortsübergreifenden Zugriff ermöglichen und zudem folgende vier bizarre Eigenschaften aufweisen:

  • Sie sind replikabel!
  • Sie sind skalierbar!
  • Sie sind detektierbar!
  • Sie sind persistent!

Im Schluss waren sich alle Teilnehmer einig. Es geht in zeitgemäßen Lern-Settings immer darum, die Realität in den Unetrrichtsraum zu holen. Insofern gehören digitale Medien ab sofort zwingend auf den Tisch der Lernenden…

Präsentation und Workshop  – „Bilder die lügen“ – Fakenews auf der Spur – Nina Thoß, Freiburg

Kinder und Jugendliche werden im Internet z.B. durch Video- und Bildposts mit so genannten Fakenews konfrontiert. Unbedacht werden diese geliked oder weitergeteilt. Wie kann Unterricht dazu beitragen, ein Bewusstsein für Fakenews aufzubauen und wie lassen sich Informations- und Urteilskompetenz bei Schülerinnen und Schülern stärken? Es ging um Bots, die im Hintergrund Webaktivitäten bestimmter Nutzergruppen pimpen. Mehr dazu erfährt man in diesem Erklärviedo.

Nina Thoß zeigte in ihrem Vortrag und Workshop hierzu Hintergründe, Beispiele und schülerorientierte Methoden auf. Zum Einsatz kam ein webbasiertes Arbeitsblatt mit verschiedenen Aufgaben zum Thema Fakenews & Co.

Der Donnerstag-Nachmiitag bot die Möglichkeit der Teilnahme an Workshops…

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Workshop A  – Was ist fotografisches Sehen? –  Laura J. Padgett, Frankfurt

„Der Fotografische Prozess – Sensibilisierung der Beobachtung und ein bewusstes Sehen-lernen“, lautete der Titel des Workshops von  Laura J. Padgett. Es ging zunächst um die Vertiefung des Fotografischen Sehens: Position, Raum, Schärfentiefe, Komposition / Ausschnitt / Bedeutung des fotografischen Standpunktes (inhaltlich und formal) und des Perspektivwechsels / um das Abstraktionsvermögen zu sensibilisieren und zu schärfen.

Padgett_Naurod_2018So konnten die Teilnehmenden redaktionelle Fähigkeiten entwickeln. Wie beurteilt man eine Fotografie, wie redigiert man aus einer großen Auswahl von Aufnahmen das „richtige“ Bild? Die Kraft des Narrativen und der Sequenz: Was passiert, wenn man zwei oder mehrere Fotografien nebeneinander anschaut? Wie stellt man unterschiedliche Aufnahme sinnvoll zusammen? … waren weiterhin die zentralen Fragen, die im Workshop diskutiert wurden.

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Workshop B  – Virtual Reality im Bildungskontext Tobias Albers-Heinemann, Bad Kreuznach

VR_Naurod_2018Virtual Reality und 360 Grad Medien bieten eine Vielzahl neuer Möglichkeiten im Bildungskontext. Tobias Albers-Heinemann ging in seinem  Workshop auf die Grundlagen von Virtual Reality und 360 Grad Medien ein, thematisierte die Erstellung von eignen Inhalten und zeigte Möglichkeiten des didaktischen Einsatzes auf.

Vortrag am Freitag Jugendmedienschutz – Die neuen Prüfstellen für Schund- und SchmutzmedienMichael Grunewald, Mainz

In unserem von Medien durchdrungenen Alltag ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen ein besonders schwieriges Anliegen. Bereits in der Weimarer Republik wurde die erste staatliche Stelle geschaffen, die Kinder und Jugendliche vor „Schund- und Schmutzschriften“ schützen sollte. Seitdem hat sich die Medienlandschaft wesentlich verändert. Radio, Fernsehen und mit dem Einzug digitaler Technologien auch das Internet stellt die bundesdeutsche Gesellschaft vor Herausforderungen, denen sie nicht gewachsen scheint. Ein Blick auf die gegenwärtigen staatlichen Bemühungen, die entgrenzte Medienlandschaft mit Regularien zu „entschärfen“, ist hilfreich, um die Zukunft des Jugendmedienschutzes einordnen zu können.

Die Vortragsfolien stellen wir an dieser Stelle zeitnach ein…. dauert aber 🙂

Tanja Eickmeier 2018Vortrag am Freitag Europäisches Fotozentrum Viernheim und die Galeria Paedagogica Heppenheim – Tanja Eickmeier

Das Europäische Fotozentrum und die Galeria Paedagogica wollen mit ihren Ausstellungen zur bildkulturellen Auseinandersetzung und zur Lesbarkeit fotografischer Bilder beitragen. Sie sind Plattformen unterschiedlicher Seh-, Sicht- und Deutungsweisen gegenwärtiger Fotografie. Die angestrebte Kommunikation zwischen Bildern und Betrachtern, Betrachtern und Fotografen, Betrachtern und Betrachtern soll Meinungen, Übereinstimmungen und Differenzen deutlich werden lassen. Der bildliche Diskurs dient der Reflexion von Wahrnehmungsweisen, des bildlichen Urteils und der kulturell-bildlichen Orientierung. Tanja Eickmeier stellte das Projekt (Räumlichkeiten, Mitwirkende, Sponsoren, Einrichtung, Ausstattung, uvm.) gut bebildert und äußerst interessant vor. Hier ihre Präsentation zum Vortrag…

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Medienerziehung und Inklusion

thomas-merzMit dem Vortrag „Neue Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien und Inklusion in Ausbildung und Schule – Mobiles Lernen“ startete Prof. Dr. Thomas Merz von der  Pädagogischen Hochschule Thurgau das diesjährige Herbsttreffen der Hessischen Medienerzieher in der Landessportschule Hessen.

Den Vortrag können Sie hier nachlesen.

Im Marketing ist das Social Storytelling mittlerweile eine der wichtigsten Verkaufsstrategien: Unternehmen und Marken überzeugen nicht mehr mit Sachargumenten, sondern ermöglichen es den Kunden Teil der Markengeschichte zu werden, indem jeder mit seiner individuellen Erfahrung und Biografie vorkommen kann. Dieses Prinzip hat die Goethe Universität mit der KEB-Hessen e.V. für Lernprozesse in einer didaktischen Adaption unter Einsatz von Social Media Methoden (Facebook, Blogs) erprobt. Erfahrungen und Erkenntnisse werden von Jürgen Pelzer vorgestellt. Ebenso wird ein neues Werkzeug, das Visual Diversity Cockpit und der Dynamic Pool vorgestellt, mit deren Hilfe die Heterogenität einer Lerngruppe sichtbar und dadurch bearbeitbar gemacht werden kann.

av-medien-22Hierzu  führte  Dr. des. Jürgen Pelzer unmittelbar nach einer kurzen Frühstückstpause den Workshop mit dem Thema: „Social Storytelling und Visualisierte Heterogenität: Der Einzelne ist mehr als die Summe des Ganzen.“ durch. Zu  Storytelling in der Schule oder Social Storytelling und Challenges findet man durch Anklicken ergänzende die Inhalte des Workshops.

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Nach der Mittagspause bot Norbert Schröder einen Workshop zur Thematik „Tablets und Inklusion – Werkzeuge zur Differenzierung und Förderung im Klassenverband“. Als Apple Education Trainer befasst sich Herr Schröder insbesondere mit dem Schwerpunkt Tablets in der Förder- und Inklusionspädagogik sowie dem Einsatz von iPads an Berufsbildenden Schulen. Selbstredend konnte aber ein transfer zur Regelschule hergestellt werden. Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Inklusion Regelschulen besuchen, benötigen oftmals technische Hilfsmittel zum Ausgleich ihrer Einschränkungen. Tablets können bei körperlichen Beeinträchtigungen ebenso helfen wie bei Sinnesbehinderungen und kognitiven Einschränkungen. Eine kostspielige und mitunter auch umstrittene „1:1“ Tabletausstattung ist hierbei nicht erforderlich. Es wurden andere bewährte Unterrichtssettings vorgestellt, in denen Tablets als Werkzeuge hilfreich sein können.

Der Workshop gab einen Überblick über praxiserprobte Nutzungsmöglichkeiten und stellte geeignete Apps vor. Hierbei wurde auch auf bereits im Betriebssystem installierte Möglichkeiten eingegangen. Darüber hinaus wurden Methoden vorgestellt, mit denen sich auch Schüler mit Lernbehinderung oder Verhaltensauffälligkeiten aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligen können und sogar selber Unterrichtsmaterialien für andere Schüler produzieren.

Dr. Barbara Kamp bot zeitgleich den Workshop „Inklusion mit Kurzfilmen gestalten“an. Die Teilnehmenden lernten Möglichkeiten kennen, wie Kurzfilme Inklusion voranbringen können. Dazu gehören:

  • die Nutzung von Filmen für Informationsveranstaltungen zum schulischen Inklusionskonzept
  • Unterrichtsplanungen für heterogene (inklusive) Lerngruppen unter Einbeziehung von Filmen
  • die gezielte Aktivierung bestimmter Behindertengruppen (Sehen, Hören, Autismus) durch Filme, die ihre Behinderung thematisieren
  • das Erschließen interessanter Informationen für Nichtbehinderte
  • die Herstellung eigener filmischer (Teil-)Werke

av-medien-35Vorgestellt und erarbeitet wurden vier ausgewählte und künstlerisch interessante kurze Spiel- bzw. Animationsfilme in Längen zwischen 8 und 15 Minuten. So konnten kurze Filmerzählungen für die Primar- und Sekundarstufe kennengelernt werden und praxisbezogene Tipps für deren Einsatz in heterogenen Lerngruppen gegeben werden.

Fotos: David Henkel, Texte & Bildbearbeitung: Jörn E. von Specht, Moderation: Joachim Eisenträger

 

AV Medienerziehung – Frühjahrstagung der hessischen Medienbildner – Freitag, 19. Februar

r Hessischen MedienzentrenMZ_RudolphDer dritte Tagungstag wurde von Dirk Rudolph vom Medienzentrum Eschwege eröffnet. In seinem Vortrag zeigte er neue Entwicklungen auf der Seite der Hessischen Medienzentren auf, indem er die in Kürze erscheinende Web-Oberfläche Medienzentren vorstellte. Über dies hinaus wurde auch das neu überarbeitete Web-Angebot Mastertool Online präsentiert. Hier konnten sich die Teilnehmer über einen bereitgestellten Online-Test-Zugang über die Möglichkeiten und Neuerungen informieren.

Im Anschluss an den Vortrag von Dirk Rudolph übernahm Jörn E. von Specht vom Studienseminar für GHRF Kassel mit Außenstelle Eschwege mit seinem Workshop „Sketchnotes – visuell denken!„. Ausgehend davon, dass Notizen wie Tafelbilder, Mitschriften von Vorträgen und Konferenzen, Unterrichtsmitschriften, Einkaufszettel, ToDo-Listen – alles  v.a. in Worten und einigen wenigen Graphiken festgehalten werden bieten SKETCHNOTES als visuelle Notizen hier die Alternative und bilden die Brücke zwischen den Nutzern; zwischen den analog Affinen und den digitalen Usern… alles ist möglich! Mit Sketchnotes werden mithilfe einer stark abstrahierenden Zeichenmethode mit einfachen Grundformen (es kommt hierbei nicht auf individuelle künstlerische Fertigkeiten an!) in Bild und Schrift strukturiert. Auf diese Weise lassen sich Vortragsinhalte, UB-Mitschriften, Rezeptzutaten und vieles mehr fest im Kopf verankern. Sie lassen sich auf Papier, auf dem Tablet oder als Tafelbild an der guten alten klassischen grünen Tafel einsetzen.

Der Workshop zeigte auf, wie und mit welchen einfachen Mitteln sich Notizen dieser Art auch im Rahmen von Ausbildung erstellen und einsetzen lassen. Neben einer Keynote konnten alle Teilnehmer anhand eines Freiarbeitsbündels (Workshop-Material) die einfache Erstellung von Sketchnotes erproben.

Elena Gall vom Studienseminar Frankfurt stellte ihr Medienprojekt „Heiße Sache – Brandschutz in der Grundschule“ vor.

Brandschutz-in-der-Grundschule

Den in Stopmotion-Technik produzierten Film kann man hier schauen. Darüber hinaus haben die beteilgten LiV eine Webseite angelegt, welche vielfältige Informationen enthält. Diese findet man hier.

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

AV Medienerziehung – Frühjahrstagung der hessischen Medienbildner – Donnerstag, 18. Februar

„Neue Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien in Ausbildung und Schule – Mobiles Lernen“ war das Thema des Impulsvortrages von Prof. Dr. Stefan Aufenanger. Erste Schulen setzen Tablets unterrichtsdeckend ein oder planen den Umstieg zum digitalen Lernen.

AufenangerNachdem so Tablets als eine alternative zu den traditionellen Computerräumen oder Notebook-Ausstattung vermehrt in Schulen Einzug halten, stellt sich die neue Herausforderung, wie mit diesen Medien gearbeitet werden kann. Als neuere Entwicklungen sind digitale Schulbücher sowie offene Unterrichtsmaterialien, Ansätze von Augmented Reality, Cloudlösungen (Beispiel Chromebook) sowie digitale Schulverwaltungsprogramme zu sehen. Der Vortrag zeigte kurzweilig und exemplarisch einige dieser Entwicklungen und regte an  deren pädagogische Bedeutung zu diskutieren. Hier zeigte sich, dass die Spielzeug-Industrie (Lego, Playmobil & Co.) diese Trends bereits aufggriffen hat und erste Applikationen anbietet.

Chaos-macht-Schule

Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Stefan Aufenanger übernahm der CCC.

Die Referenten Hash1, Wonko und Netmage vom Chaos Computer Club Mannheim traten als Special Guests auf der Tagung mit Projekt „Chaos macht Schule“ auf.

Sie stellten gleich zu Beginn klar, dass es nicht proprietäres Ziel des CCC ist, Systeme zu zerstören oder Daten zu stehlen, sondern vielmehr Vermittler im Spannungsfeld technischer und sozialer Entwicklungen zu sein, immer mit dem Zweck die Zuhörenden also in diesem Fall Lehrerrinnen und Lehrer und über diese Lernende im Umgang mit privaten Daten zu sensibilisieren.

Durch das Aufzeigen von Handlungsalternativen, das Beantworten von Fragen zur Datensicherheit konnte aufgezeigt werden, wie sich Persönlichkeitsrechte wahren lassen. In ihrem Vortrag stellten sie immer wieder Bezüge zur Hacker-Ethik dar, die immer das Ziel verfolgt öffentliche Daten zu nutzen und persönliche Daten zu schützen.

Am Nachmittag war dann Workshop-Zeit.

Sandra Ricker, Medienpädagogin aus Berlin leitete den Workshop Gestaltung und Audioschnitt eines Hörspiels…, … mit Tablets lassen sich im Unterricht mittlerweile leicht und effizient Hörspiele erstellen. Ausgehend von diesen Erfahrungen stieg Sandra Rieker in den Workshop ein. Sie zeigte auf, dass der Fokus solcher Projektes stärker als bisher auf den Inhalten liegen kann und sich auch die Planungs- und Vorbereitungszeit für Lehrkräfte enorm reduzieren lässt. Dieser Workshop zeigte beispielhafte Produktionsabläufe, welche praktisch mit iPads im Workshop ausprobiert werden konnten. Tipps und Hinweise zu den nötigen Voraussetzungen für die Durchführung auf verschiedenen Plattformen und für diverse Anspruchsniveaus ergänzten das Workshop-Angebot, so dass Lehrkräfte sich gut informiert an eigene Projekte wagen konnten.

Der Podcast-Workshop wurde von Urs Daun Medienpädagoge in Frankfurt geleitet. Im Rahmen dieser Multiplikatoren-Schulung wurde Lehrkräften praxisnah der Einstieg in die Erstellung von Audiodateien geboten, so dass das erlernte Wissen später im Schulalltag fachspezifisch eingesetzt werden kann. Nach einer Analyse eines Rundfunk- und/oder Podcast-Audiobeitrags auf seine Machart wurde in Kleingruppen ein eigener kleiner Beitrag geplant, aufgenommen und schließlich mit einem Freeware-Programm bearbeitet. Während der gesamten Fortbildung lag ein besonderes Augenmerk auf die Manipulationsmöglichkeiten in der Bearbeitung von Audiodateien.

Der OneNote- Workshop wurde von Matthias Heil vom Studienseminar für Gymnasien in Fulda vorgestellt. Wer ist nicht vertraut mit dem Chaos einer immer unübersichtlicher werdenden Dateiablage, dem Frust viel zu langen Suchens nach Material, das schon einmal da war, aber nun auf mysteriöse Weise verschollen ist – oder dem Horror eines in kritischen Zeiten kaputtgehenden Systems? Ob in der Schule, im Seminar oder im Privaten: Die Organisation von Dateien, Links, Material, Planung und Kommunikation ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.

Dieser Workshop stellte mit dem für alle Plattformen kostenlos nutzbaren OneNote der Firma Microsoft ein mächtiges Werkzeug vor, das nicht nur den geschilderten Problemen zu begegnen vermag und auch gemeinsam mit Lernenden produktiv genutzt werden kann, sondern schnell zu einem unersetzlichen Begleiter Ihrer Arbeit werden wird.

Audio-Apps (Garageband) wurden von David Henkel und Holger Höhl vorgestellt.

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

AV Medienerziehung – Frühjahrstagung der hessischen Medienbildner – Mittwoch, 17. Februar

kirchDie diesjährige Frühjahrstagung startete  am Mittwochabend mit dem Impulsvortrag „Medienbildung integrativ !?“ von Dr. Michael Kirch von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Kern seines Vortrages ging es darum, dass ausgehend von den Richtlinien der Kultusministerkonferenz zur Medienbildung und neuerer Lehrpläne die Zielsetzungen Formulierungen treffen, dass Medien integrativ über alle Fächer hinweg einzusetzen sind.  Notwendige Voraussetzungen für das Gelingen und Lösungsansätze wurden von Dr. Kirch beschrieben und mögliche Chancen aufgezeigt. Die nachfolgende Sketchnote gibt einen Überblick über die Inhalte des sehr interessanten Vortrages. Anschaulich wurde dies nicht zuletzt durch zahlreiche Beispiele und Erfahrungen, welche der Referent weltweit gesammelt hat und Lösungsansätze praxisnah in der eignen Arbeit umsetzt. Mit dem Blick in die gegenwärtigen Lernräume wird schnell ein Optimierungsbedarf sichtbar. Um Schülerinnen und Schülern einen zeitnahen Zugang zu Wissen zu ermöglichen, müssen sich auch die Lernräume verändern. So entwickelt und erprobt er gemeinsam mit Studierenden beispielsweise den Einsatz geeigneter Lernmöbel und sammelt Erfahrungen in der Klassenraumgestaltung

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Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

Erster Tag – AV Medienerziehung „Neue Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien in Ausbildung und Schule – Mobiles Lernen“

Am Mittwochabend war es wieder Zeit sich hoch motiviert in der Landessportschule Frankfurt zur Medientagung zu treffen… der Starter in den mediengebundenen Abend war ein Fotobuch-Workshop mit Nina Thoss (Medienpädagogin Freiburg)… während der eine Teil der Workshopteilnehmer dem Workshop direkt Frau Thoss folgen konnte, waren andere Teilnehmer über ein Webinar (Adobe Connect) verbunden…

Frau Thoss regte an, die Kreativität und Geschicklichkeit von Schülerinnen und Schülern zu fördern und dabei digitale Medien einzusetzen? Mit einem professionellen Fotobuch begeistere man jede Altersstufe, so die Medientrainrin. Auf originelle Weise lassen sich Unterrichtsthemen in allen Fächern gestalten und in einem kleinen Projekt gewinnbringend zusammenbauen. So entstehen z.B. Fotogedichtsbände, Fotostorys, Dokumentationen, Märchenbilderbücher oder bebilderte Experimente oder ein Fotobuch der Klassenfahrt. Schwerpunkte des Workshops bildeten Bildkompositionen, Bildbearbeitung und Umsetzung des Fotobuchs mit einer Fotobuchsoftware.

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

2. Tag – die Workshops…

… Joachim Eisenträger eröffnet die Workshop-Runde … 😉

Jo_Workshop

… kurze Zeit später wird intensiv gearbeitet …

Nina Thoss leitete den Workshop “ Bilder und Infografiken gekonnt in Szene setzen“ Tho_Workshop

… neben Filmen und Fotos wurden auch Webauftritte präsentiert, die z.B. Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung bieten.. ein Beispiel hierfür ist http://www130.lunapic.com/editor/ . Unter http://easel.ly/ lassen sich schnell und einfach Infografiken erstellen. Allerdings ist hier eine Anmeldung nötig. Wer Gesichter aufhübschen wollte, nutzte die App Photowonder.

Auf http://nina-thoss.de finden sich weitere vielfältige Angebote, wie Filme und und und…

Nau_2_Workshop

Nau_Workshop

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… im iPad-Foto Workshop ging es raus in die Natur. Bei bestem Wetter wurde straff gearbeitet…

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… im Plenum wurden die frischen Bilder vorgestellt. Peter Loewy konnte als Naturfotograf jede Menge nützliche Tipps geben…

foto_Workshop

… und zwischendurch gab es immer wieder etwas zum Schmunzeln…

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Ein großes Dankeschön geht an die Firma REDNET AG, die die gesamte technische Ausstattung bereitstellte. Hier im Bild Philip Heinzig.Red_Workshop