Integrative Medienerziehung

IMG_7001.JPG-1Mit Prof. Dr. Frederking startete der Mittwoch der Medientagung der AV Medienerziehung im Bonifatiushaus in Fulda.

Ausgehend vom klassischen Medienbegriff (wenn man dies so allgemein bezeichnen kann), hier wurden verschiedenste Sichtweisen thematisiert und Erklärungsversuche unternommen, ob nun technisch unterstützt oder nicht, führte Prof. Frederking in den Versuch Medien unter dem von ihm geprägten Begriff der Symmedialität zu erklären.

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Untermauert wurden die Aussagen durch Statistiken (Pisa &Co.), welche zeigten, welche Rolle Deutschland im Einsatz digitaler Medien im Kontext Schule im Vergleich zu anderen Ländern Europas einnahm und immer noch einnimmt.

Und so nach und nach nahm die rasch folienwechselnde Präsentation Fahrt auf. Großartige Ideen namenhafter Wissenschaftler standen zeitweise im krassen Gegensatz zu eher zweifelhaften Denkansätzen (Beispiel klick!) 🙂

Auch die Sichtweisen verschiedenster Politiker (noch gar nicht so alt) wurden ebenso beleuchtet. Und es wurden Anätze aus der Politik – Bildungsoffensive für die digitale Wissenschaft – präsentiert. Hier wird aufgezeigt, dass Problemstelllungen inzwischen durchaus erkannt sind und auch passend forumliert werden können. Letztlich scheitern diese Ideen immer noch daran, wie es Prof. Horz am Vorabend schon auf den Punkt brachte, an der finanziellen Ausstattung – siehe „Wanka rudert zurück„…

Nach diesen grundlegenden Gedanken wurde dann die Nutzung digitaler Medien im Deutschunterricht eingegangen . In dem hier verlinktem Artikel finden sich auch Folien aus dem Vortrag von Prof. Frederking. Am Beispiel von Erich Kästners „Emil und die Detektive“ wurde der Begriff der Symmedialität den Teilnehmern der Tagung nähergebracht.

Was im Deutschunterricht funktioniert, so Prof. Frederking, lässt sich auch im Fachunterricht, wie Biologie, Geschichte oder welchem Bereich auch immer umsetzen.

Fazit: Fachlichkeit lässt sich besetens mit digitalen Werkzeugen fördern!

Christian Albrecht von der Universität Erlangen-Nürnberg übernahm den Platz am Pult und widmete sich dem Thema Mediendidaktik Deutsch.

Kompetenzbereiche Kommunikation, Kollaboration, krischens Denken und Kreativität müssen Bestandteile eines zeitgemäßen Unterricht sein. Wie dies organisiert werden kann, wurde an verschiedenen Beispielen gezeigt. Gearbeitet wurde mit GoogleDocs, einem Kurzfilm, iStopMotion und X-Ray Goggles.

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Am Nachmittag gab es dann jede Menge Workshop-Angebote. Im Rahmen eines Future-Walk (diese Methode kennt man aus vergangenen Tagen noch als  Museumsrundgang) konnten sich die Teilnehmer zu verschiedensten Themen informieren und Anregungen für die eigene Praxis sammeln.

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Auch an der Freiherr-vom-Stein-Schule wurde gearbeitet… hier ein Link zum Inhalt.

Der Tagesabschluss fand dann im Feuerwehrmuseum der Stadt Fulda statt, denn auch hier gab es ein wunderbares Workshop-Angebot.

Der Freitag begann mit einem kurzweiligen Vortrag von Antje Suppmann, Jugendkoordinatorin des Polizeipräsidiums Mittelhessen, zum Thema Jugendmedienschutz „Im Spannungsfeld der Digitalen Medien“. Thematisiert wurden Inhalte, wie Einstiegsalter, Apps, Communities, Nutzerverhalten, Regeln im Umgang, Risiken der Nutzung digitaler Endgeräte, Online- und Browsergames uvm..

Ab 11:00 Uhr wurden Arbeitsergebnisse der Workshops vom Donnerstagnachmittag von Michael Grau präsentiert und moderiert. Merten Giesen vom Medienzentrum Frankfurt moderierte cool und gelassen die Arbeitsergebnisse der erfolgreichen Kooperation zwischen der AV Medienerziehung und dem Medienzentrum Frankfurt (immer im Schlepptau die Feuerwehr Frankfurt am Main, vertreten durch Michael Grau)

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Dazu gehörte auch eine Unterseite, der noch nicht veröffentlichte Weauftritt, des Medienzentrums Frankfurt.

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Auch LiV verschiedener Studienseminare GHRF Hessen stellten Medienprojekte vor, die sie im Rahmen der AV Medienerziehung bzw. der Schriftlichen Hausarbeit erarbeitet haben. So zum Beispiel die Ergebnispräsentation von Nils Döbbeling aus Marburg, der die Produktion eines multimedialen Bilderbuchs von Schülerinnen und Schülern für die eigene Zielgruppe mit dem Ziel der Motivationssteigerung den Teilnehmern zeigte.

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Nils Döbbeling war nicht nur als Vortragender eine Bereichung sondern auch als Fotograf unterwegs…

Auch die Hessischen Medienzentren hatten mit ihren Anhgeboten einen festen Platz. Dirk Rudolph vom Medienzentrum Eschwege stellte die Arbeitsweise, Zugangsmöglichkeiten, verschiedenste Angebote, den Materialpool und Rechtliches  kurz, anschaulich und prägnant vor. Dankeschön!

Zum Abschluss noch einige Impressionen aus der Location BonifatiushausBaseCenter Fulda… Raumschiff Orion has landed! 🙂

Ein großes dankeschön auch an die Teilnehmer und das erweiterte Leitungsteam, … tolle Fragen, super Anregungen! Wir freuen uns auf das nächste Treffen… merken wir uns den 31. Januar 2018!

Behalten Sie auch den 28.September 2017 im Blick, denn an diesem Tag findet die Medienbildungsmesse statt.

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

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