Machinima – Ein neuer Ansatz für Medienpädagogik im Unterricht

Workshopangebot anlässlich der Tagung AV Medienerziehung am 29./30. März 2012 in Weilburg (Anmeldung an J. Eisenträger, Fax: 06421 616465)

Video- und Computerspiele stehen immer wieder im Fokus aktueller Jugendschutz-Diskussionen. Eine medienpädagogisch orientierte Auseinandersetzung mit diesem Thema im Unterricht liegt daher nahe.
Machinima beschreibt ein Verfahren, in dem Elemente unterschiedlichster Computerspiele als Grundlage für selbst erstellte Animationsfilme dienen.

Dabei fördert die Machinima-Arbeit den kreativen Umgang mit Computerspielen, sowie die Fähigkeit zwischen Simulation und Wirklichkeit zu unterscheiden.

Die Verwendung des Spiels als Projektionsfläche der eigenen Ideen fördert zudem die Fähigkeit, die eigene Vorstellung von Wirklichkeit und die Darstellung medialer Wirklichkeit zu reflektieren. Die Teilnehmer lernen die Illusion digitaler Welten zu durchschauen und selbst zum Konstrukteur zu werden. Diese Form der praktischen Medienarbeit fördert die Medienkompetenz indem ein Positionswechsel vom Rezipienten zum Gestalter stattfindet. Sie eignet sich ideal für Kinder und Jugendliche ab 15 Jahre.

Machinima eignet sich gut für die medienpädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema Videospiele im Unterricht. Der Workshop zeigt auf, wie dies ohne große Vorkenntnisse und/oder Technikaustattung möglich ist. Machinma ist eines der vielen medienpädagogischen Angebote, die das MOK Gießen für Lehrkräfte und LiVs bereit hält.  (W.Behle 2012)

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