Medienumgang 6- bis 13-jähriger Kinder

Liebe LiV,

Im Anschluss an die kurzen  theoretischen Ausführungen zum Medienumgang von Kindern können sie über die Kommentarfunktion verschiedene Fragen beantworten bzw. Meinungen zum Medienumgang von Kindern ausführen.

Die Mediennutzung von Kindern ist ein aktuelles Thema. Es wird in diesem Zusammenhang bereits von einer neuen Kulturtechnik gesprochen, die in der Schule vermehrt Beachtung finden sollte. Der extrem schnelle Wandel der Medienwelt erschwert es Eltern und LehrerInnen, eine kritische  und intensive Auseinandersetzung mit den Medien zu führen. Dies ist einer der Gründe, dass die hessische Lehrerausbildung die Ausbildungsveranstaltung „Medienerziehung“ im Einführungssemester anbietet.

Folgende Aspekte könnten in Orientierung an die KIM-Studie 2010 /eResult Studie über die Kommentarfunktion bearbeitet werden:

  1. Themeninteressen der Kinder
  2. Medienausstattung und Medienbesitz
  3. Freizeitbeschäftigung und Medienbeschäftigung
  4. Fernsehen, Musik, Radio, MP3
  5. Bücher und Lesen in der Freizeit
  6. Computer – Computerspiele
  7. Internet – Nutzung bzw. Nutzungsdauer

J. Eisenträger (Studienseminar GHRF Marburg)

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4 Antworten zu “Medienumgang 6- bis 13-jähriger Kinder

  1. Diese groß angelegte Studie zum Mediengebrauch deutschsprachiger Kinder im Alter von 6-13 Jahren zeigt wie stark unterschiedliche Medien in den Alltag selbst jüngerer Kinder eingebunden sind. Dabei ist zu erkennen, dass bereits Kindern im Alter von 6 Jahren (und vielleicht auch schon früher) mit Computer und Internet in Kontakt kommen. Im Vergleich zu älteren Kindern/ Jugendlichen spiele aber das Internet und gerade soziale Plattformen eine sehr untergeordnete Rolle, weil diese Form der Internetnutzung noch zu hohe Anforderungen an die schriftsprachlichen Kompetenzen der Nutzer stelle.

    Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass die meisten Erziehungsberechtigten verunsichert sind, was die Nutzung des Internets durch ihr Kind angeht und dass vier von fünf Befragten der Meinung sind, dass das Internet eine gefährliche Plattform für Kindern ist (vgl. S. 64).
    Lösungsvorschläge oder mögliche Hilfestellungen hinsichtlich dieser Problematik wird man in dieser (fast ausschließlich quantitativen) Studie jedoch lange suchen…meiner Meinung nach eine große Lücke!

  2. Themeninteressen der Kinder (KIM-Studie 2010):
    Hier ist interessant, dass Freunde, Freundschaft, Musik und Sport für die Kinder deutlich wichtiger ist als Computer und Internet. Das Zusammensein bzw. Zeit für das Spielen mit Freunden hat für Mädchen und JUngen mit Abstand die größte Bedeutung.

  3. Die Ergebnisse der KIM-Studie bestätigen im Grunde einfach noch einmal die Notwendigkeit der Medienerziehung. Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich mit Medien auf und es ist neben den Eltern die Aufgabe von Erziehern, Lehrern etc., ihnen die kritische Auseinandersetzung mit Internet, Computer und Fernsehen nahezubringen.

  4. Interessant ist, dass Jungen und Mädchen das Internet fast im gleichen Umfang nutzen. Weiterhin bemerkenswert ist die leichte Abnahme der Nutzung im Vergleich zu 2008.
    Das „Einfach- Drauf- Lossurfen“ findet erwartungsgemäß weniger häufig statt als die gezielte Nutzung von Angeboten, die wohl auch Erwachsene nutzen: Google, youTUBE. Spezielle Inhalte für Kinder sind, für mich überraschend, beliebt und frequentiert.
    Eine Herausforderung für die Medienerziehung dürfte der sprunghafte Anstieg der Hinterlegung von persönlichen Daten der Schülerinnen und Schüler sein: ein verantwortungsvolles Auftreten im „öffentlichen Raum“ Internet muss erlernt werden und bedarf auch ein Wissen um mögliche Gefahren.

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