Ziele, Kompetenzen, Inhalte …

Auf diesem Blog finden Sie die Kompetenzformulierungen und Standards zur Ausbildungsveranstaltung Medienerziehung sowie die damit verbundenen Inhalte, wobei die Auseinandersetzung mit diesen im Wesentlichen über eine aktive Medienarbeit mit und durch die LiV erfolgen soll. Hierbei stehen folgende Inhalte im Vordergrund:

  • Mediensozialisation und Medienbiografie
  • Vielfalt und Mehrwert digitaler Medien
  • Chancen und Risiken der Nutzung digitaler Medien in der vernetzten Welt
  • Kritischer Umgang mit Informationen
  • Identität und Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken
  • Möglichkeiten der Beratung und Kooperation mit Institutionen und Medieneinrichtungen

Alle Inhalte lassen sich einzeln in der Seitennavigation aufrufen. Der eigentliche Blog bietet Anregungen und Hilfestellungen, zeigt Ideen und dient der Präsentation von Arbeitsergebnissen im Rahmen der Veranstaltung.

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Medientagung – der Freitag

WalkshopDer Freitag startete mit einem Beitrag von Konstantinos-Antonios Goutos aus Marburg. „Filmisch sehen – Anders sehen“ – Konzept eines (video)Flanieren Walkshops… Nach einem kurzen Input zu seiner Intention des Videoflanierens ging es direkt an die Arbeit. Es wurde gefilmt, was die Umgebung bot 🙂 … Fime von Konstantinos-Antonios Goutos kann man hier schauen… natürlich bietet das Netz weitere Inhalte des Künstlers…

An dieser Stelle ein paar Impressionen aus den Workshops der Tagung:

Medientagung – der Donnerstag

Olaf Axel Burow hielt das Impulsrefereat am Donnerstagmorgen. Seine erste Folie griff den Begriff VUCA-World auf, VUCA, ein Akronym, welches für für die englischen Begriffe Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity steht. Alle vier Begriffe gelten nicht nur für Unternehmensführungen gelten, sondern lassen sich auch bestens auf den Bildungsbereich übertragen. Und so schaffte er es problemlos auf sein eigentliches Thema „Die Zukunft der Bildung – Sieben Trends, die die Schule revolutionieren wedren“ überzuleiten. Nur wenn wir aktiv Visionen für das Lernen und die Schule der Zukunft entwickeln, werden wir die Digitale Dividende ernten können.

Burow_Mix

Informelles Lernen (mobil, zeit- und ortsunabhängig) wird, da ist er sich sicher, zunehmend eine höheren Stellenwert haben. Abrundend mit einem Zitat von Steve Jobs, der kurz vor seinem Tod feststellte: „The next big thing is education“, zeigte er die sieben Trends auf.

  • Trend 1 – Digitalisierung
  • Trend 2 – Personalisierung und neue Lehrerrolle
  • Trend 3 – Vernetzung
  • Trend 4 – Veränderung des Lehr- und Lernraums
  • Trend 5 – Gesundheitsorientierung
  • Trend 6 – Demokratisierung
  • Trend 7 – Glücksorientierung

Der Vortrag wird den Teilnehmern*innen zeitnah zur Verfügung gestellt. Für alle, die nicht warten können, finden hier die Inhalte in Textform.

Der Nachmittag war bestens angereichert mit verschiedenen Workshopangeboten.

  • Einblicke in die Funktionsweise von Algorithmen und deren Programmierung – Tobias Krafft, Algorithm Accountability Lab TU Kaiserslautern
  • Story Telling / Brickfilm, bewegte Bilder mit iPads im Unterricht, Holger Höhl
  • Big Data und Datenschutz – Björn Friedrich, SIN – Studio im Netz e.V. München
  • Digitale Tools für Ausbildung und Unterrichts-Apps – Sfeffen Lenz, Schönstadt
  • Big Data und Datenschutz – Björn Friedrich, SIN – Studio im Netz e.V. München
  • Big Data – Short Anwer – Algorithmen leicht erklärt – 101 – Jörn E. von Specht STS GHRF Kassel
  • Challenge Based Learning – Herausforderungen als Methode der Aus- und Weiterbildung – praktische Erprobung und Reflexion – Merten Giesen – Leiter Medienzentrum Frankfurt
  • Big Data und (Selbst)Datenschutz – Kai Liesendahl -STS BS

An dieser Stelle finden Sie die von Björn Friedrich bereitgestellte Linkliste zum o.g. Workshop. Vielen Dank dafür.

Weitere Links:

Tools:

es ist endlich wieder Medientagung!

Trocholepcy_Medientagung_Mefobian_2018

Joachim Eisenträger eröffnet die Runde am Mittwochabend in der Landessportschule an der Otto-Flecke-Schneise. Ab genau dieser Minute wurde es anspruchsvoll, nahezu philosophisch…

… Prof. Dr. Trocholepczy übernahm prompt und stieg in sein Thema „Ontologie und Technik – Einladung zu einem Hausbesuch“ ein … hier ist mit Hausbesuch im Kern eine Einladung in sein, sich stetig veränderndes Denkgebäude gedacht. Der Vortrag knüpft direkt an den letzten Vortrag am 1. Februar diesen Jahres an…

…mit der These: „Digitalität ist die gegenwärtig höchste Form von Technik“ eröffnete er die Agenda für seinen Vortrag: 1. Anknüpfung – 2. Ontologie – 3. Technik als Gestell und 4. Didaktik

Zielgruppe sind immer die Kinder und Jugendlichen, nicht die „Alten“, denn die junge Generation wird die sein, die selbstständig mit der Technik umzugehen wissen muss, so dass die Technik sie voll beherrscht.

Wir wohnen quasi im Netz und sind so Netzhabitanten, wohnen im Netzhabitat, wir sind im Netz der LA, in privater Netze, in beruflichen Netzen… und somit liefern wir uns dem Netz aus, bei jeder Eingabe arbeiten Routinen und Filter für oder gegen, vielleicht auch mit uns.

Im Folgenden ging Prof. Trocholepczy noch einmal auf die „gottgleichen“ Eigenschaften von Daten ein: Replikation, Skalierbarkeit, Speicherungsfähigkeit und Persistenz. Diese vier Eigenschaften machen den „Charme“ der Daten aus, es vergeht nichts, im Gegensatz zur natürlichen Sterblichkeit

Was ist der Mensch? Das eigentlich bestimmende ist das Leben, das in der Zeit sein, zwischen der Geburt und dem Tod. Und der Mensch wird durch Raum und Zeit radikal herausgenommen, denn die Daten sind zeit- und ortsunabhängig, können quasi über den Tod hinaus existieren. Die Ideen gehen inzwischen in die Richtung, die heutigen „Denken“ inklusive der „Kreativität“ möglichst schnell im Netz abzubilden, um sie den Nachwelt zugänglich zu machen…

Im zweiten Teil wurde der Versuch unternommen den Begriff Ontologie näher zu fassen. Hier nahm er das Bild aus dem Jahr 1961, Juri Gagarin blickte über 108 Minuten aus dem All auf die Erde… dieses Bild umreist den Begriff Ontologie, in seinem Verständnis, sehr schön: etwas aus dem größtmöglichen Abstand zu sehen… (in philosophischer Sicht) … im Gegensatz zu Pädagogen vielleicht sogar, die ja möglichst nah und nicht möglichst fern an den Kindern sind…

Ausgehend von Heideckers Definition „Gestell“- „Wir nennen jetzt jenen herausfordernden Anspruch, der den Mensch dahin versammelt, das Sichentbergende als Bestand zu bestellen“ arbeitete Prof. Trocholepczy die Wahrheit über die Technik heraus: nicht wir nutzen die Technik, sondern die Technik uns, nicht wir nutzen Facebook sondern Facebook uns. Das heißt keinesfalls, den Anspruch zu erheben, sich von der Technik zu entfernen, sondern sich vielmehr der Technik kundig zu machen um sie besser zu machen…, … Wie sieht das Gestell (hier = Technik) nun aus?

  1. sie umstellt den Menschen
  2. sie stellt den Menschen fest
  3. sie verstellt ihm die Sicht

Bleibt die Frage nach Lösungsansätzen. Als Beispiel mit pädagogischem Fingerzeig ging Prof. Trocholepczy auf die 10 Gebote der Theologin Johanna Haberer aus ihrem Buch „Digitale Theologie“ ein und stellte Verknüpfungen zur Thematik „Digital Citizenship“ her. Wie muss der mündige digitale Bürger die gesellschaftlichen Herausforderungen auch in Bezug auf Digitalität agieren. Hier steckt, trotz interessanter Ansätze, zu viel Ethik zu viel erhobener Zeigefinger drin. Schon besser gefallen ihm da die Ideen von Hartmut Rosa, der den Begriff Resonanz ins Spiel bringt.

Was ein anspruchsvoller und toller Vortrag.

Vielen Dank dafür….

Info zur Medientagung am Mittwoch!

Liebe Teilnehmer*innen der Fortbildung „Medieneinsatz (neu) denken – Bildung 2030,

für den Workshop am Donnerstag: „Einblicke in die Funktionsweise von Algorithmen und deren Programmierung“ mit Tobias Krafft, Algorithm Accountability Lab TU Kaiserslautern, stellen wir Ihnen vorab folgendes Material der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien als Download zur Verfügung (Klick ins Bild)…

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Leherbildungsforum – Berufliche Fachrichtungen – Tag 2

von Specht ErklärfilmErklärfilme haben weiterhin Konjunktur. Wir berichteten bereits auf diesem Blog. Im Rahmen des Workshopangebotes des diesjährigen Lehrerbildungsforums Berufliche Fachrichtungen werden wir uns dieser Thematik noch einmal annehmen. Der Impulsvortrag von Jörn E. von Specht gibt  Einblicke zur Abgrenzung, zu Kriterien guter Erklärfilme, zu Weboberflächen, zur Gestaltung dieser Filme und letztlich auch zu Stolpersteinen oder Hürden. Anhand verschiedener Beispiele wurden Möglichkeiten des Einsatzes im eigenen Unterricht oder der Arbeit am Seminar aufgezeigt.

Die Teilnehmer_innen erkennen den Mehrwert selbst erstellter Medienprodukte (Erklärfilmsequenzen), indem sie in die Thematik eingeführt werden und selbst erste Produkte erstellen sowie deren Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der Modularbeit und in der Schule diskutieren.

Für den Begriff Erklärfilm finden sich eine Vielzahl von Begriffen.Bildschirmfoto-2017-06-29-um-08.21.38.png

Das Handout des Vortrages lässt sich hier downloden (oder in das Bild (unten) klicken.

Erklärfim_Handout_Download

Im Workshop mit Manuel Panow und Jörn von Specht besteht die Möglichkeit auf verschiedene Weisen einen Erklärfilm  mit dem Tablet oder dem Mobiltelefon zu produziueren.

Im Praxisteil von Manuel Panow erfahren die Teilnehmer zunächst mehr zum grundlegenden Arbeiten mit dem iPad und benutzten die verschiedenen Kamerafunktionen. Zudem lernten sie die App „Explain Everything“, mit der verschiedenste digitale Inhalte wie Texte, Zeichnungen oder Fotos live mitgeschnitten und mit einer Sprachaufnahme kombiniert werden können. Mit der integrierten Video-Editor-App von Apple „iMovie“ lassen sich  Video- und Tonaufnahmen bearbeiten, durch Texteinblendungen ergänzen und zu einem Film zusammengesetzen. Während des kompletten Workshops erehalten die Teilnehmer hilfreiche Tipps und Tricks rund um das Erstellen von Erklärfilmen mit dem iPad.

Unter der Leitung von Jörn E. von Specht wird an der Trickbox gearbeitet. Alternativ steht die App „Adobe Spark Video“ als zukunftsweisener Ersatz für Explain Everything (die Kosten sind inzwischen arg gestiegen) zur Verfügung.

14. März 2018

Moderation: Jörn E. von Specht

Leherbildungsforum – Berufliche Fachrichtungen – Weblogs in der Modularbeit – Tag 1

2018-Hand_Lehrerbildung_288_1000_Blog-LBF_BSBlogs sind aus dem Web nicht mehr weg zu denken. Wir finden Mode-Blogs, Garten-Blogs, Schönheits-Blogs, Finanz-Blogs, DIY-Blogs, Umwelt-Blogs, Technik-Blogs, Spiele-Blogs, Ernährungs-Blogs, …

… es gibt kaum ein Thema ohne eine entsprechende Blogszene. Und neben den zahlreichen privaten und halbprivaten Blogs, hat inzwischen fast jedes Unternehmen, jeder Verein oder öffentliche Einrichtung einen Blog-Bereich innerhalb des eigenen Webauftritts oder als eigenständigen Internetauftritt. Was aber ist eigentlich ein Blog? Was ist dran am Bloggen? Und wofür kann ein Blog alles genutzt werden? Wie lassen sich Blog im Kontext Bildung einsetzen? Dies soll in diesem Artikel, der zum Workshopangebot des Lehrerbildungsforums der Hessischen Studienseminar der Beruflichen Schulen an der Reinhardswaldschule im März 2018 gehört, umrissen werden.

Die Teilnehmer_innen lernen so exemplarisch den Einsatz von Blog neben den Angeboten des Hessischen Bildungsservers kennen, erstellen erste eigene Produkte (Blogs) und diskutieren Nutzen und Einsatzmöglichkeiten.

Dieser Beitrag wurde dementsprechend speziell für das Lehrerbildungsforum der Beruflichen Studienseminare erstellt, kann aber gern auch von allen anderen Besuchern dieses Blogs genutzt werden. Darüber hinaus findet sich eine Anleitung zum Einrichten eines eigenen WordPress-Blogs… und damit

Willkommen auf dem Lehrerbildungsforum der Berufliche Schulen – Reinhardswaldschule – März 2018

… der Hessische Bildungsserver bietet den Ausbilder_innen und den LiV an den Hessischen Studienseminaren eine webbasierte Arbeitsplattform zur Organisation von Ausbildung (z. Beispiel Kalenderfunktion), zum Teilen von Inhalten (Pläne, Dokumente uvm.) oder  e-Portfolios (Mahara) und vielem mehr…

Möchte man dieses Angebot für seine eigene Modularbeit erweitern, bieten sich Weblogs an. Im Folgenden sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Webangebote dieser Art aussehen können und wie diese sich im Netz einrichten lassen.

Im Folgenden werden exemplarisch drei Beispiele aus der Modularbeit am Studienseminar GHRF Kassel mit Außenstelle Eschwege gezeigt und im Rahmen des WS-Angebotes diskutiert.

… hierzu in die einzelnen Thumbnail klicken…

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Was sind Weblogs? Weiterlesen

Expertentagung Lehrkräftebildung BERLIN 2018 – Themenraum 8

Medieneinsatz (neu) denken. Chancen und Herausforderungen für den Fachunterricht im Zeitalter von Digital Citizenship

Die Ausbildungsveranstaltung Medienerziehung in der GHRF-Lehramtsausbildung des Landes Hessen hat als Intention, fachübergreifend aktuelle Entwicklungen der Mediengesellschaft und Mediensozialisation der Schüler und Schülerinnen wahrzunehmen und diese in allen Modulen abzubilden. Die angehenden Lehrkräfte und die von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen sollen eine kompetente Teilhabe an der Mediengesellschaft erlangen und dabei insbesondere die Chancen aber auch die Risiken der Medien kennenlernen.

Der Beitrag von Joachim Eisenträger und Jörn E. von Specht bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, anknüpfend an den aktuellen Tendenzen des Mediennutzungsverhaltens die zentralen Inhalte der AV Medienerziehung anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus dem Unterricht sowie der Arbeit in den Fachmodulen der hessischen Studienseminare kennenzulernen. Dabei geht es nicht um die isolierte Vermittlung von medienpraktischen Werkzeugen, sondern um an Inhalten orientierte aktive Medienarbeit.

Die Vorträge mit Workshop finden in der Technischen Universität Berlin am 22. und 23. Februar 2018 statt.

  • Donnerstag 22. Februar – Themenraum 8 – 13.30 Uhr bis 15:30 Uhr
  • Freitag 23. Februar – Themenraum 8 – 9.00 Uhr bis 11:00 Uhr

Das Handout zum Vortrag lässt sich hier downloaden. Download

Eine Anleitung zum Arbeiten mit Adobe Spark Video findet sich hier (einfach in das Bild klicken!) …

Spark_Anleitung

Moderation: Joachi Eisenträger & Jörn E. von Specht